Apophis

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Apophis
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Apophis

Beitrag von Apophis » 13.01.2022, 18:47

Name:

Apophis

Sein Wirt heißt übrigens Tariq.

Geburtstag:

Spielen Monat und Jahr nach so langer Zeit noch eine Rolle ?. Man sollte wohl vielmehr sagen, dass er inzwischen 6145 Jahre alt.

Geburtsort:

Saqqara

Familienstand:

Verwitwet

Volk:

Goa’uld

Rang:

(gefallener) Systemlord

Aussehen:

Der eigentliche Symbiont unterscheidet sich wohl nicht von anderen seiner Art: eine etwa unterarmlange, weißlich-blasse Schlange mit kleinen Fängen vorne und „Flügelchen“. Wenn man nun Tariq, Apophis Wirt – nimmt, er stammt tatsächlich (noch) aus dem alten Ägypten, war seinerzeit Schreiber im Tempel von Karnak. Apophis hat in seinem ganzen Leben bisher nur einen Wirt gehabt. Wenn man seinen Hintergrund also kennt, kann man seine Abstammung wohl auch einordnen.

Man würde ihn auf jeden Fall für einen Orientalen halten. Seine Haut hat einen leichten, kupferfarbenen Ton, die Haare kurz und sie bestehen aus kleinen, krausen Löckchen. Apophis sieht man vielleicht im Gegensatz zu anderen Systemlords seine Gefühle oft an. Das mag an diesen großen, dunklen Augen liegen, die sehr ausdrucksstark wirken können, oder auch total verschreckt durch die Gegend gucken.

Von der Statur her ist er wohl eher drahtig als muskulös. Zudem scheint er kleidungstechnisch ein Faible für gold bzw. rot-gold zu haben. Er setzt sich diesbezüglich gern „in Szene“ wie wohl alle Systemlords mit ihrer Garderobe. (Die von Cronos und auch dessen Interieur scheint er übrigens ganz grausam zu finden…) Seit seiner Folterung durch Sokar und nachdem seine Narben im Gesicht nicht gänzlich durch den Sarkophag geheilt werden konnten trägt er 2 kleine Metallplättchen im Gesicht.

Charakter:

Kurz zusammengefasst ist Apophis zynisch, grausam, skrupellos, zielstrebig und unerträglich von sich selber überzeugt. Auf den ersten Blick unter-scheidet er sich also nicht so sehr von den anderen Systemlords. Und doch gilt – selbst wenn man wie die Goa’uld ein genetisch weitergegebenes Wissen hat – niemand wird böse geboren. Ein damals noch junger, unbedarfter Apophis hat am Anfang versucht, sich aus dieser ganzen Kriegstreiberei herauszuhalten – bis sein älterer Bruder Ra ihm schlicht gesagt, keine andere Wahl ließ. Und am Ende war man derart in all das verstrickt, dass es schlicht kein Zurück mehr gab. Auch Grausamkeit wird irgendwann einfach Gewohnheit.

Und doch merkt man Apophis oft an, dass er nicht so gefühlskalt ist, wie er immer tut und es durchaus Dinge gibt, die ihm sehr am Herzen liegen. Dazu gehört ganz eindeutig seine Familie. Denn eigentlich war es das, was er immer bloß wollte: eine Familie. Gerade auch, weil sein Bruder ihre erste zu „Demonstrationszwecken“ gelyncht hat. Das hat so tiefe Wunden gerissen, dass er es niemals vergessen kann. Was die Tau’ri also anrichten, als sie auch seine zweite Familie töten, wussten diese wohl selbst niemals. Seine Liebe zu Amaunet war aufrichtig und im Übrigen: auch bedingungslos. Auch wenn ein Daniel Jackson ihm das partout nicht glauben will. Gegenüber Klorel ist er zwar durchaus fordernd, nimmt seinen Sohn aber auch unter seine Fittiche. Und sein Baby – alias das Harsieskind – hat er niemals im Arm gehalten oder gar überhaupt gesehen…. Viele mögen es nicht realisieren, aber Apophis ist in seinem Leben oft sehr einsam und unglücklich gewesen – deswegen erträgt er genau das auch kaum noch.

Zu fürchten gelernt hat Apophis in neuester Zeit die Ori selber. Er hat als Gottheit eigene Erfahrungen mit Verehrung gemacht, aber niemals zuvor hat der ehemalige Systemlord derart unverbrüchliche Treue und Fanatismus er-lebt. Die Ori scheinen keine der üblichen Schwächen zu haben, wie er sie beispielsweise bei den Menschen oder den Goa'uld ausnutzte, um seine eigene Stellung zu sichern.

Stärken:

Natürlich kann man jetzt die ganz allgemeinen Stärken ihrer Art aufzählen: dass durch einen Symbiont Verletzungen deutlich schneller heilen, man gegen manche(auch schwerere Krankheiten) resistenter ist und deutlicher langlebiger.

Ansonsten: im Gegensatz zu seinem Bruder schien er sich auch selbst immer auf dem Schlachtfeld wohlzufühlen und nicht allzu empfindlich zu sein, was das angeht. Abgesehen davon ist er durchaus ein fähiger Stratege und vor allem: er hat Geduld. Bei seinem Bruder hate er diese Jahrtausende, um den richtigen Augenblick abzuwarten – bis die Tau’ri das für ihn erledigten.

Und vielleicht auch, dass er, im Gegensatz zu anderen Goa’uld, zweifelsohne nicht nur selbstsüchtige Gefühle hegt. Dieser Goa’uld KANN lieben, und womöglich können das nicht viele seiner Art. Überhaupt hat er wohl viele Gefühle erfahren, die anderen seiner Art fremd blieben: Apophis weiß, was Angst, Verlust und Trauer bedeuten und…was sie mit einem machen.

Schwächen:

Die größte Schwäche des einstigen Systemlords ist wohl seine Arroganz. Sie führt dazu, dass er sich ein ums andere Mal für unverwundbar und allen anderen überlegen hält, was zu seinem großen Bedauern und Zorn jedoch nicht immer tatsächlich der Fall ist. Dieses große Selbstvertrauen wird be-sonders von den Tau'ri, aber auch von anderen Feinden gerne ausgenutzt, um ihm empfindliche Schläge beizubringen, denn bevor Apophis zugibt, dass er unterlegen ist, muss eine Menge passieren, so dass er in der Zwischenzeit mehr verliert, als wenn er einfach aufgeben und sich zurückziehen würde.

Seine Arroganz und das Vertrauen in seine Genialität lässt Apophis ebenfalls manchmal seine Gegner unterschätzen, so dass er erst im letzten Au-genblick angemessene Verteidigungsmaßnahmen ergreift, was auch mal zu spät sein kann.


Vorlieben/Hobbies: Er hat es geliebt mit Amaunet Sonnenuntergänge oder auch mal eine Supernova zu beobachten. Er mag ausgiebige florale – und Kräuterbäder. Senet spielt er auch gern, ein Brettspiel, das es schon im alten Ägypten gab. Abgesehen davon ist er echt ein Süßmaul. Er mampft z.B. unglaublich gern Katayafrüchte (die ähnlich wie Mangos schmecken), die kann er unmöglich liegen lassen.

Abneigungen:

Personen, die seine Überlegenheit nicht anerkennen, sind für Apophis nur schwer zu ertragen. Besonderen Status nehmen dabei die Tau'ri ein, doch die Tok'ra und die freien Jaffa stehen nicht weit dahinter. Jedoch waren auch die anderen Systemlords nicht immer ein Grund zur Freude für ihn – allen voran sein Bruder Ra.

Sachen die bitter schmecken, mag er absolut nicht. Oder Typen Marke Dummschwätzer und Stammtischphilosophen (ja, dazu gehört für ihn auch irgendwo der O’Neill mit den 2 L).

Lebenslauf:

Sein unerwartetes Auftauchen auf der Erde war der Grund, warum das Stargate Programm letzten Endes überhaupt erst ins Leben gerufen und das Chaapa’ai – wie sein Volk es nennt – „entstaubt’ wurde. Er war der erste große Widersacher von SG1 und wohl die ganz persönliche Nemesis von Teal’c und Daniel Jackson. Er war verdammt hartnäckig was das Sterben anging und galt wohl spätestens dann als Erzfeind der Tau’ri, als er versuchte, die Erde zu zerstören: Apophis, Gott des Chaos und der Dunkelheit, Goa’uld, (gefallener) Systemlord und...Ra’s kleiner Bruder.

Und doch, was wussten sie man Ende wirklich über ihn ? Letzten Endes nur das offensichtliche, das, was alle Systemlords tun und vielleicht auch müssen, wenn sie in ihrer Welt überleben wollen. Am Ende kennt man von einem Goa’uld wohl immer nur die Seite, die er sehen lässt und das ist eine ziemlich gnadenlose. Dennoch wird wohl niemand böse geboren – auch wenn die Goa’uld ein genetisches Gedächtnis haben.

Jedoch ist die Welt, in die ein Symbiont hineingeboren wird eine, die von Gewalt und Dominanz geprägt ist und wo letzten Endes gilt: töte, oder du wirst getötet. Denn am Ende und auf einen Satz reduziert, gehen die Goa’uld kaum anders miteinander um und wenn man überleben und an Macht gelangen wollte (wobei das eine stets das andere voraussetzte ...) gab es keinen anderen Weg. Auch für einen damals noch jungen Goa’uld namens Apophis nicht. Apophis, der immer im Schatten seines älteren Bruders Ra stand – und dieser warf verdammt lange Schatten... Ra war es auch in grauer Vorzeit gewesen, der ihre Eltern tötete: Ptah und Kadesh. Als der damals noch etwas unbedarftere ‚kleine Bruder’ nach dem Warum fragte, bekam er nur eine simple Antwort:“ Weil ich es kann“. Eine Antwort, die bezeichnend für Ra’s Wesen war und die sich einbrennen sollte. Schließlich...was sollte ihn davon abhalten, dasselbe mit seinem Bruder zu machen?. Wohl höchstens doch jener Bruder selbst – und damit war Apophis Weg eigentlich vorgeschrieben. Mit hinein spielt hier wohl durchaus auch, dass Goa’uld letzten Endes wohl auch immer ein gehöriges Stück paranoid sind.

Des folgten Jahres des Kampfes und des Wartens – und Apophis kann durchaus eine erstaunliche Geduld aufbringen wenn es sein muss. Zudem ging man manchmal etwas fragwürdige Wege- einer davon war sicher das Bündnis mit Sokar. So sehr sie auch kurz der Kampf gegen Ra einte, so passierte am Ende das, was zwischen den meisten Goa’uld-Bündnissen passiert: man überwarf sich doch. Apophis hielt seinen Widersacher und ehemaligen Verbündeten damals für tot- doch wie heißt es: Totgeglaubte leben länger und dies sollte ihm noch einmal zum Verhängnis werden.

So sehr er auch eifrigst – und man kann auch sagen blutig – darum bemüht waren, seinen Bruder nach Duath zu befördern, am Ende waren es doch die Tau’ri, die dies taten. Dass sie Apophis damit einen Gefallen taten und damit seinen Weg zur Macht über die Systemlords ebneten, war wohl weniger beabsichtigt. Jedenfalls tauchte dieser ein paar Jahre später im Cheyenne Mountain auf, wo das Stargate vor sich hingeschlummert hatte, was damit endete, dass eine Soldatin entfernt würde. Grund: der Herrgott war auf ‚Brautschau’. Sollte heißen: er suchte eine würdige Wirtin für seine neue Königin Amaunet (und letzten Endes auch für seinen Sohn Klorel).

SG1 – unterstützt von SG 2 – verfolgte seine Spuren schließlich bis nach Chulak. Dort gerieten sie allerdings in Gefangenschaft, konnten jedoch mit Hilfe von Apophis’ Primus Teal’c entkommen, der die Seiten wechselte. Die entführte Marine indes konnten sie nicht befreien, genauso wenig wie Sha’re und Skaara, welche von Abydos verschleppt worden waren. Daniel’s Frau wurde die Wirtin für Amaunet, ihr jüngerer Bruder Skaara derjenige für Klorel.

Die nächste Begegnung fand auf dem Heimatplaneten der Nox statt. SG1 wurde dabei getötet, jedoch von den fortschrittlichen Nox gerettet und wiederbelebt. Prompt stellten sie sich Apophis ein zweites Mal in den Weg, wurden jedoch von den Nox – diese waren nun mal überzeugte Pazifisten – aufgehalten. Der Goa’uld konnte ungeschoren entkommen, genau genommen halfen die Nox bekanntlich sogar nach.

1997 versuchte Apophis alsdann – jedoch ohne Unterstützung der übrigen Systemlords – die Erde zu erobern. Jedoch hatte Daniel in einer alternativen Zeitlinie, in der die Invasion erfolgreich gewesen war, genau dies miterlebt und konnte so wertvolle Informationen liefern, um die Flotte des Goa’uld zu infiltrieren und schließlich im Erdorbit zu zerstören.

Eigentlich glaubten die Tau’ri ihr Feind wäre mit seinem Ha’tak explodiert, jedoch war dies nicht der Fall. Jedoch wurde er aufgrund seiner Niederlage von den anderen Systemlords als schwach angesehen und seine Macht begann langsam aber sicher zu bröckeln. Als Rache für den Verrat von Teal'c und Bra'tac sowie die Niederlage gegen SG-1, nahm er Teal'cs Sohn Rya'c gefangen und unterzog ihn einer Gehirnwäsche. Rya’c wurde schließlich von SG1 und den Tau’ri aufgelesen und zur Erde gebracht, wo er eigentlich eine Biowaffe zünden sollte. Jedoch verhinderte SG 1 dies und Ryac’s Gehirnwäsche wurde mit einer ZAT-Entladung neutralisiert.

All diese Rückschlage schwächten Apophis’ Position unter den Systemlords nur noch mehr. Außerdem hatte er nun wirklich etwas fabriziert, was unter den Goa’uld als mehr als nur ein Sakrileg galt: er und Amaunet hatten ein Harsieskind gezeugt. Ein menschliches Kind, welches das Wissen der Goa’uld in sich vereinte. Die schwangere Amaunet (bzw. Sha’ri) sandte er nach Abydos, wo sie sich vor den anderen Goa’uld versteckte und das Kind austrug. Jedoch musste sie es Daniel und Teal'c überlassen. Da Teal'c sich als Horuswache verkleidet hatte, blieb Amaunet in dem Glauben, Heru'ur habe das Kind entführt. Als Apophis sie abholte, berichtete sie ihm dies, was die Feindschaft der beiden Goa'uld intensivierte. Indes war dieses Verhältnis ohnehin nie besonders gut gewesen, schließlich...war Heru’ur der Sohn Ra’s.

Nach all diesen Ereignissen jedoch stürzte Apophis Ansehen ins Bodenlose – und ein alter Feind sah seine Chance somit wohl gekommen: Sokar. Dieser attackierte Apophis immer wieder und brachte ihm am Ende derart schwere Niederlagen zu, dass der Schlangengott – ohnehin schon schwer verletzt - mit einem Todesgleiter floh. Dabei stürzte er vor den Augen von SG1 ab. Auch wenn es den Tau’ri zweifelsohne schwerfiel, so nahmen sie ihn auf seine Bitte hin doch mit auf die Erde. Jedoch verstarb er an seinen Verletzungen, welche ihm Sokar’s Folter zugefügt hatte. Den Leichnam überließ man alsdann Sokar, da dieser die Gate-Iris mit einem Partikelstrom bombadierte, um an Apophis heranzukommen.

Sokar holte seinen Feind mit Hilfe seines Sarkophags ins Leben zurück. Denn, wie Martouf es an anderer Stelle so passend ausdrückte: „Er sieht seine Feinde lieber leidend, als tot.“ Schließlich schickte er Apophis auf seinen Gefängnismond Netu. Dort übernahm er die Rolle von Na’onak, dem Primus von Bynarr – Sokar’s dortigem Aufsteher. Ob er den Namen so ganz freiwillig annahm, bleibt zu bezweifeln, denn interessanterweise bedeutet der Name Na’onak „kein Gott“. Jedenfalls tauchte SG1 einige Monate später ebenfalls dort auf, um Sam’s Dad –Jacob Carter – zu retten, den es ebenfalls an dieses ‚idyllische’ Fleckchen verschlagen hatten. Apophis indes hatte schon eigene Pläne, kurz gesagt: zurück an die Macht. Er hatte nicht vor sein Dasein als Sklave eines Anderen zu fristen. Was hieß: er musste an Sokar heran und diesen töten. Der erste, der dafür aus dem Weg musste, war Bynarr. Nachdem das getan war, gab er sich SG1 zu erkennen, ließ diese festsetzen und folterte sie, um an Informationen heranzukommen. Um ihn zu töten musste er schließlich nahe genug an Sokar heran – was hieß: er brauchte erst einmal eine Audienz bei jenem. Und dafür musste er nun einmal einen Grund liefern können. Jedoch lief alles mal wieder aus dem Ruder: Informationen bekam Apophis keine und auch Sokar zu tö-ten...misslang, zumindest auf die geplante Art. Indes wurde durch eine In-filtration der Tok’ra Netu kurz darauf zerstört und somit auch netterweise Sokar’s Ha’tak in der Umlaufbahn. Apophis konnte gerade noch rechzeitig entkommen und übernahm Sokar’s Truppen und Flotte, samt dessen Domizil Del’mak als Stützpunkt. Jene Flotte indes zwar zehnmal so groß, als die Tok’ra angenommen hatten. Somit stand Apophis wieder an der Spitze der Systemlords – das Blatt hatte sich gänzlich gewendet und einmal zu Gunsten des Goa’uld.

Es sollte sogar dann allen Ernstes folgen, dass Apophis eine Allianz mit Heru’ur plante. Jedenfalls hatten die Tok’ra davon erfahren und schickten Jacob, Sam, Daniel und Jack dorthin, wo diese im Tobin-System das Treffen sabotierten. Geplant war es eigentlich einen Kampf auszulösen, bei welchem sich die beiden Goa’uld gegenseitig erledigten, jedoch kam es anders. Stattdessen kam Apophis gut vorbereitet mit einer Flotte getarnter Ha'tak’s, sodass er Heru'ur vernichten und auch dessen Jaffa übernehmen konnte, was er aber wahrscheinlich ohnehin vorhatte. Im Übrigen war er damit auch der erste Goa’uld, der die Technologie besaß, eine ganze Flotte zu tarnen.

Danach versuchte er mit Hilfe von Tanith die Tok’ra zu vernichten, jedoch misslang dies, weil Tanith aufflog. Allerdings konnte er Teal’c gefangen nehmen, jedoch wurde sein Ha’tak durch die von Sam ausgelöste Supernova der Sonne von Vorash genauso wie SG1 in eine andere Galaxie katapultiert. Zu allem Überfluss übernahmen auch noch Replikatoren sein Schiff, jedoch wurden diese durch die zuvor ausgelöste Selbstzerstörung vernichtet. Inzwischen hatte Apophis seinen ehemaligen Primus mittels Gehirnwäsche auch gefügig gemacht. Zusammen mit einigen Jaffa gelang in einem Frachtschiff die Flucht und mit einer List wurde alsdann das Ha’tak von SG1 übernommen.

Allerdings hatten sich im Frachtschiff ein paar Replikatoren versteckt und wie die kleinen Krabbler nun mal waren, wurde alsdann auch noch das an-dere Ha’tak übernommen. Alsdann modifizierten diese den Hyperantrieb und setzten Kurs in Richtung Del’mak, immerhin wollte man in die Milch-straße zurück. Dort angekommen gelang es dann SG1 – zusammen mit einem immer noch sehr störrischen Teal’c, der an seinem ‚Gott’ festhielt - zu entkommen. Zuvor jedoch zerstörten die Tau’ri noch die Kontrollkristalle der Hilfsmotoren, die das Ha’tak beim Austritt aus dem Hyperraum eigent-lich gezielt abbremsen sollten. Ohne dieses System musste das Schiff ungebremst auf der Oberfläche Del’mak’s aufschlagen. Womit man sowohl die Replikatoren, als auch den Goa’uld los wäre - jedenfalls hatten es die Tau’ri wohl so geplant. Das letzte was man wusste war, dass Apophis beim Pel’tak festsaß – dass dieser allerdings noch ein Fluchkapsel gefunden hatte, entzog sich der Erkenntnis von SG1. Offenbar war dieser Goa’uld wirklich ein hartnäckiger Fall, was Sterben anging, oder, wie schon einmal gesagt: Todgeglaubte leben länger. Jedoch wäre das im Fall von diesem speziellen Goa’uld für SG1 wohl auch nichts neues. Jedoch schlug Apophis’ Fluchtkapsel auf Goa’uld-Territorium auf und es sei betont: nicht seinem. Und damit stand wohl wieder alles auf der Kippe.....

Schreibprobe:

(Hoffe es ist ok, wenn ich die grade noch anfüge. Wenn ich das richtig sehe, müsste ich ja sowieso eine machen. Ich nehme mal der Einfachheit halber die Situation, wie es nach dem Ende vom Stecki weiterging ;).)


Chimera – warum hatte es ausgerechnet Chimera sein müssen?. Er hatte diesen Sokar-verdammten Planeten noch nie gemocht. Schroff, gebirgig und überall pfiff einem der allgegenwärtige Wind um die Ohren. Das Höchste an Vegetation waren ein paar verkrüppelte Bäume. Jedoch bekam man auch von diesen ach so illustren Sehenswürdigkeiten wenig mit, wenn man die ganze Zeit Staub schlucken durfte. Und die Jaffa waren nun wirklich nicht gerade zimperlich gewesen, auch wenn er betont hatte ‚danke, ich kann selber laufen’. Aber nein, sie hatten ihn ja über Stock und Stein schleifen müssen, wie...wie... Apophis ballte nur im Stillen die Fäuste. Dass das ein gewisses Statement gewesen war, ja durchaus – das war angekommen.

Und jetzt stand er hier – verstaubt, zerrupft und auch...unterschwellig nervös. Na schön, ein bisschen mehr als nur unterschwellig. Da drüben an dem großen Panoramafenster, welches einen Blick über die Gebirgszüge und Täler bot eine Gestalt, die Hände auf dem Rücken verschränkt. Dunkelbraune, halblange Locken, Bärtchen, fast schon stechend blaue Augen – oder kurz gesagt: Ares. Der offenbar das Schweigen nicht brechen wollte und es so lange hinauszog, dass die Stille schon unerträglich laut wurde. Jedoch dann, irgendwann: „Hm –weißt du, du könntest einem fast leid tun. Irgendwie sammelst du momentan ein Fettnäpfchen nach dem anderen...“. Womit sich der griechische Gott nur umwandte und schief grinste. Und Apophis in Anbetracht der Tatsache, dass es nicht das beste in seiner Lage war, ein genervtes Stöhnen unterdrücken musste. Ares war für einen Systemlord schrecklich....unkonventionell, man könnte auch sagen: ziemlich direkt und zudem: er hielt sich für humorvoll. Diese Kombination konnte alles in allem schrecklich entnervend sein. Jedoch musste sich Ra’s Bruder insgeheim auch eingestehen, sein Gegenüber hatte irgendwo recht und das wurmte ihn nur noch mehr.

„Ich bin nicht freiwillig hier...“ kam es unterkühlt und wahrscheinlich auch ein wenig trotzig. Die einzige Reaktion darauf, war jedoch nur ein Lachen. „Na, DAS glaub ich sofort...“. Eben – und genau das hatte Apophis eben gemeint: Ares war einfach so...so... man hatte meistens nicht übel Lust seinen Kopf gegen die Wand zu dotzen. Indes hatte der andere Goa’uld nunmehr begonnen ihn zu umkreisen – ein wenig so, wie ein Raubtier kurz vor dem Angriff. Und auch seine Bewegungen ähnelten einem. Apophis schluckte unmerklich. Auch wenn der Grieche sich gern mal flapsig gab, sollte er ihn dennoch keineswegs unterschätzen. Ares hatte nicht umsonst den Titel eines Kriegsgottes gewählt und war diesem bisher auch gerecht geworden...vielleicht etwas ZU sehr. Und dass sein Humor durchaus todesverachtend werden konnte, war auch so eine Sache.

Zaghaft war Apophis’ Blick den Bewegungen des anderen Goa’uld gefolgt. „Ich meine, ich frag mich gerade: was soll ich mit dir anfangen...?“. Na schön, Stichwort: Klorel’s Vater wollte gerade ansetzen, kam jedoch nicht dazu, weil Ares seinen Monolog weiterführte. „Es ist ja nun nicht so, als ob du etwas besonders wertvolles wärst bzw...jemals gewesen bist.“ Womit jedes weitere Wort in Apophis’ Kehle erstarb. Ares hatte eine gänzlich andere Art als z.B. Heru’ur oder Sokar, aber was er damit sagen wollte war unmissverständlich klar – es bedurfte auch keiner weiteren Worte.

Apophis dunkle Augen hatten sich nur unmerklich geweitet, als er wieder aufschaute. Es gab einen gewissen Punkt, ab dem auch ein Gott auf dem Zahnfleisch ging und dieser war bei ihm wohl schon lange erreicht. Er wollte nicht schon wieder gefoltert werden, oder sterben. Es war nämlich nicht so, dass man sich daran gewöhnte. Je öfters man starb, desto schlimmer wurde es - für ihn zumindest. Unwillkürlich lief ihm ein Schauer über den Rücken und ein dumpfes Gefühl machte sich in ihm breit. Angst – er hatte Angst.

In diesem Moment berührte eine Hand seine Wange. Eine Hand, umgeben von Metall – ein Kara’kesh – ein Handmodul. Apophis’ Blick weitete sich noch etwas mehr und er versteifte sich unweigerlich als die Hand auch noch...über seine Wange streichelte. Ach ja, Ares Sadismus....den hatte er geflissentlich ausgeblendet. Im Übrigen klang es fast freundschaftlich, als dieser weiter sprach: „Sieh an, gar nicht so großspurig wie sonst, hm?“. Apophis schloss nur gequält die Augen. „Haben dir die Tau’ri jetzt den Rest gegeben?. Ach du dummer, dummer Junge. Hättest du damals bloß auf deinen großen Bruder gehört...“. Die Erwähnung von Ra machte es nicht besser. Es tat weh – unsagbar weh. Es war nicht so, dass dessen Bruder immer so abgebrüht war, wie er sich gab – zumindest nicht, was ‚familiäre’ Dinge betraf. Um Amaunet trauerte er immer noch, auch wenn keiner der Tau’ri ihm jemals geglaubt hatte. Und Klorel? Was...was war mit seinem Jungen passiert..? Was hatten die Tok’ra mit ihm gemacht ?

„Ares, ich...bitte...“ Es war kaum mehr als ein Flüstern. Der Kriegsgott hatte mit einem einzigen Satz womöglich mehr getroffen, als Sokar mit seiner ganzen Folter. Ares’ Grausamkeit war subtiler und effizienter. Und dann wurde ihm urplötzlich die Wange getätschelt, was Apophis nun doch irritiert blinzeln ließ. „Na na, was dachtest du denn?. Dich sterben und wieder auferstehen lassen haben schon so viele, das ist....langweilig. Zeugt von wenig Kreativität – tz.“ Aha – was auch immer das jetzt hieß. Es war so ein Moment, in dem man nicht wusste, ob man jetzt erleichtert sein oder sich auf Schlimmeres gefasst machen sollte.

Jedoch entschied dies wohl gerade ein Anderer für ihn. „Es ist zwar ein bisschen antiquiert, aber ich wäre ja mehr für: ‚Blut und Spiele’.“ Wieder so ein vielsagendes Grinsen, das Apophis’ nur die Kehle zuschnürte. „Ich meine, du warst wirklich fleißig. Weißt du eigentlich, wie viele Feinde du da draußen hast, Kleiner..? Ich meine ...WIRKLICHE Feinde. Ich bin ja nur ein schadenfroher Mistkerl. Aber überleg mal wie gern die dich zum Teufel jagen würden. Und was, wenn sie mal endlich die Chance hätten....? Dich sterben lassen...ist einfach, ZU einfach.“ Fast kumpelhaft hatte sich der Arm jetzt um seine Schulter gelegt. „Lass...lass mich los.“ Es sollte wütend klingen, aber es klang bloß gedämpft und vollkommen entsetzt. Das war es also: Ares wollte ihn zum Spießrutenlauf freigeben. Oder anders formuliert: die Jagd war eröffnet.

Der Grieche kam Apophis’ ‚Bitte’ indes wohl wirklich nach und ließ ihn los, um nicht zu sagen, er stieß ihn derart von sich, dass der andere Goa’uld unsanft auf den Boden knallte. Schließlich winkte er ein paar Jaffa herbei. „Setzt ihn irgendwo ab.“ Es folgte eine kleine, bedeutungsschwangere Kunstpause. Ares liebte diese Auftritt wohl wirklich. „Irgendwo wo er....nicht ganz ...allein ist.“

Schließlich hatten sie ihn auf irgendeinem Planeten abgesetzt – irgendwo....Apophis hatte im Moment selbst keinen Plan, wo er war. Dafür war er gerade zu aufgewühlt. Zugegeben, er konnte es nicht leugnen, aber...so fühlte sich wohl Panik an. Ares hatte ihm netterweise, weil ‚er ja nicht so war’ eine ZAT und ein Kara’kesh überlassen. Damit er was hatte..? Immerhin eine kleine Verteidigung..? Nett. Nein, an Sadismus übertraf den Griechen nicht viel.

Jedenfalls stolperte der Goa’uld gerade vollkommen paralysiert durch’s Unterholz, als er plötzlich irgendwas hörte – Stimme, Schritte... die näher kamen. So unwürdig das für einen Gott auch war, aber besagter zog sich prompt ins Gestrüpp zurück. Schließlich gingen ein paar Leute vorüber. Leute, deren Uniformen er nur allzu gut kannte und auch deren Waffen: MP’s – Tau’ri.... Der Goa’uld musste ein erschrockenes Aufkeuchen unterdrücken, aber er wollte es tunlichst vermeiden, überhaupt irgendeinen Laut von sich zu geben. Das war kein Zufall – Ares musste es gewusst haben. Pure Absicht . Apophis umklammerte seinen Oberkörper mit den Armen und rutschte der Länge nach an dem Baumstamm hinab, hinter dem er sich verborgen hatte. Ein unmerkliches Zittern lief durch seinen Körper und die Beine hatten einfach den Dienst versagt. Es war vielleicht das erste Mal seit Jahrtausenden, dass er seinen Wirtskörper urplötzlich nicht mehr vollkommen unter Kontrolle hatte, aber... er wusste, dass er gerade am Ende war. Wenn...wenn die Tau’ri ihn fanden, dann.... Er war allein, vollkommen allein. Keine Flotte, keine Jaffa.... Jedoch dann plötzlich eine Stimme, irgendwo aus seinem Hinterkopf. Hey, ich bin auch noch da..... Apophis’ erstarrte erneut – was zum ...???. Erm nein – nichts zum... Tariq, ich heiße Tariq. Du hast ja nie gefragt.... Der Goa’uld schluckte – das ...konnte nicht.... durfte nicht.... Könntest du jetzt mal mit diesem...Kompetenzgerangel aufhören?. Du könntest Hilfe gebrauchen, so sieht’s doch aus, oder ?. Tja nun, was blieb da zu sagen: tat es, ja. Damit hatte sein...Wirt...wohl recht. Und schließlich folgte allen Ernstes ein zaghaftes Nicken.


Zweitcharakter:

Keiner
Zuletzt geändert von Apophis am 28.01.2022, 10:49, insgesamt 11-mal geändert.

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Samantha Carter
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Beitrag von Samantha Carter » 15.01.2022, 02:44

Der Charakterbogen gefällt mir gut. Es wäre gut, wenn du ihn noch einmal durchlesen würdest, an einigen Stellen haben sich Bindestriche eingeschlichen, wo eigentlich keine hingehören.

Ja, die Schreibprobe ist für alle neuen Spieler Pflicht. Bei weiteren Charakteren kann sie durchaus wegfallen, aber manche schreiben trotzdem auch für weitere Charaktere eine Schreibprobe.

Als Probespiel würde ich vorschlagen, dass wir vielleicht direkt mit der Geschichte beginnen, die wir uns für deinen Einstieg ausgedacht haben. Später können wir die Posts dann aus der Bewerbung herauslösen und in das entsprechende Unterforum übertragen. Oder möchtest du etwas anderes spielen?

Jack wird deinen Charakterbogen wahrscheinlich erst nächste Woche lesen können, da sie aktuell keinen funktionierenden Computer hat.

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Apophis
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Beitrag von Apophis » 15.01.2022, 10:44

D.h. wir posten grad hier drunter weiter ? xd :o . Joa, wo ist ja quasi egal *lach *. :rolling:

*narf* Sry das war wieder diese sch... Autokorrektur bzw. Silbentrennung in Word, das Ding hasst mich jedes Mal :roll: :sorry:

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Samantha Carter
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Beitrag von Samantha Carter » 16.01.2022, 01:15

Ja, zumindest für zwei oder drei Postrunden. Ich denke, dann können wir die Bewerbung abschließen und in das Missionsforum wechseln. :) Möchtest du anfangen?

Gar kein Problem. Diese Schwierigkeiten hatte ich auch schon häufiger. Der Text wird dadurch nur deutlich schwerer zu lesen.

Mir gefällt es, wie du die gefühlvolle Seite des Goa'ulds herausgearbeitet hast. Für die Menschen sind Goa'uld häufig nur Monster, aber in dem Charakterbogen bekommt man schon fast Mitleid mit Apophis.

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Beitrag von Apophis » 16.01.2022, 11:11

Ok mach ich. Editet: ich hab ihn einfach mal in ein ehemaliges Domizil von Yu geschickt ^^. :)

xd Fand sowieso schon immer, das mit den Feelings kam bei Pophi immer gut rüber bzw. Peter hat es gut rüber gebracht :P
Zuletzt geändert von Apophis am 16.01.2022, 19:37, insgesamt 2-mal geändert.

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Jack ONeill
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Beitrag von Jack ONeill » 31.01.2022, 22:38

Hi,

schön das du zu uns gefunden hast. Leider kam ich erst jetzt dazu deinen Charakterbogen zu lesen, weil es ein wenig gedauert hat bis ich meinen neuen Laptop endlich hatte. Aber ich finde du hast dir sehr viel Mühe gegeben und alles sehr ausführlich beschrieben. Deshalb, mein WOB hast du.

Ich wünsch dir viel Spaß bei uns.

Liebe Grüße
Jack

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Samantha Carter
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Beitrag von Samantha Carter » 01.02.2022, 01:19

Mein WOB hast du ebenfalls. :) Ich werde diesen Thread dann schließen und dich zu den aufgenommenen Charakteren verschieben. Unsere Ingame Posts löse ich aus dem Thread und verschiebe sie ins Missionsforum.

Noch einmal herzlich willkommen und ich wünsche dir viel Spaß bei uns. :)

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