Elizabeth Weir

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Elizabeth Weir
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Elizabeth Weir

Beitrag von Elizabeth Weir » 19.07.2011, 21:46

Name: Elizabeth Weir

Spitzname: Liz

Geburtstag: 36 Jahre/14. Oktober 1970

Geburtsort: Washington DC

Familienstand: Bevor sie nach Atlantis ging, war sie mit Simon Wallace verlobt, doch als sie dann später kurz auf die Erde zurück kehrte, musste sie leider feststellen, dass er sich inzwischen eine andere Frau gesucht hatte. Deshalb löste sie die Verlobung.

Volk: Mensch

Rang: Doktor (Erworben durch eine Facharbeit in Internationalen Beziehungen)

Aussehen: Elizabeth hat rotbraune, mittellange, leicht gelockte Haare und braune Augen. Sie ist ungefähr 1,79 cm groß und recht schlank. Während der Arbeit trägt sie immer die Atlantis Uniform. Jedoch in ihrer Freizeit bevorzugt sie einfache Hosen und T-Shirts oder Sweatshirts, die ihre Figur betonen. Besondere Kennzeichen hat Liz nicht.

Charakter: Elizabeth ist eine starke Frau, die sich gut gegenüber anderen durchzusetzen kann. Außerdem verfügt sie über genügend Redegewandheit und Überzeugungsgabe, sodass es ihr meist gelingt selbst schwierige Verhandlungen problemlos zu meistern. Hinzu kommt noch, dass sie sich nur selten aus der Ruhe bringen lässt. Selbst bei einer großen Gefahr behält sie einen kühlen Kopf und trifft gut überlegte Entscheidungen. Gegenüber ihren Mitmenschen ist sie stets freundlich und hat jederzeit ein offenes Ohr für sie, wenn sie Probleme oder Sorgen haben. Sie denkt in erster Linie immer erst an das Wohl der anderen und dann erst an sich. Diese Einstellung macht sie zu einer guten und netten Vorgesetzten die in der Regel von allen geschätzt wird. Dem Militär steht Elizabeth kritisch gegenüber. Doch durch ihre Aufgabe im SGC hat sie gelernt die Arbeit des Miliärs zu tollerieren und zum Teil auch zu schätzen.


Stärken: Eine ganz besondere Stärke von Elizabeth ist ihr großer Ergeiz. Sie erledigt ihre Arbeit stets gewissenhaft, was ihr auch dazu verholfen hat, dass man ihr zuerst den Job als Leiterin des Stargatecenters und später die Leitung von Atlantis angeboten hat. Sie hat ein sehr freundliches Wesen und denkt immer erst an die anderen. Außerdem hat sie immer ein offenes Ohr für die Probleme ihrer Mitarbeiter und wird dadurch von allen sehr geschätzt.

Schwächen: Sie verzeiht sich keine Fehler die sie gemacht hat. Wenn einmal etwas passiert ist, wofür sie die Verantwortung trägt, grübelt sie wochenlang darüber nach was sie besser hätte machen können. Außerdem schafft sie es kaum von ihrer Arbeit abzuschalten.

Vorlieben/Hobbies: Liz mag Hunde und sie liebt es von den Balkonen der Stadt auf das Meer hinaus zu sehen und wenn möglich den Sonnenauf- oder untergang zu beobachten. Und sie liebt ihre Arbeit.

Abneigungen: Lügen mag Elizabeth nicht im geringsten. Wenn sie jemand anlügt und sie es heraus bekommt, kann sie ziemlich ärgerlich werden. Genauso wie sie es hasst, wenn jemand ihren Freunden etwas antut.

Lebenslauf: Elizabeth wurde, während eines Aufenthalts ihrer Eltern in Amerika, in Washington geboren. Somit besitzt sie die amerikanische Staatangehörigkeit, lebte aber die meiste Zeit mit ihren Eltern in London oder später in Moskau, wo ihr Vater als Botschafter arbeitete. Von dort aus unternahm sie mit ihren Eltern Reisen in die ganze Welt und kam dadurch schon recht früh mit fremden Sprachen in Kontakt. Etwas, was ihr in ihrem späteren Leben als Diplomatin zugute kommen sollte.

Als sie dann in die Schule kam, hatte Liz zuerst einen Privatlehrer, der sie auf allen Reisen begleitete. Doch als sie so weit war um auf die High School zu gehen, entschlossen sich ihre Eltern dazu sie auf ein gutes Internat in England zu schicken, damit sie sich in Ruhe auf ihren Abschluss vorbereiten konnte. Zunächst war Elizabeth davon nicht begeistert, denn sie hatte die schönen Reisen mit ihren Eltern genossen. Aber bereits nach kurzer Zeit hatte sie sich auf dem Internat eingelebt und dank ihrer freundlichen Art viele Freunde gefunden. Da sie durch die vielen Reisen Spaß an Sprachen hatte, lernte sie in der High School Spanisch, Französisch und Latein und schaffte es einen guten Abschluss zu machen, der ihr ermöglichte an der Central Washington University Sprachen, Soziologie und Anthropologie zu studieren.

Alles schien perfekt zu sein und Elizabeth genoß ihr Leben, bis eines Tages ihre Mutter anrief und ihr mitteilte, dass ihr Vater überraschend in der Nacht gestorben war. Das war ein großer Schock für die junge Frau, denn sie hatte ihren Vater über alles geliebt. Deshalb machte sie sich auch große Vorwürfe, weil sie nicht bei ihm gewesen war, als er starb. Als Erinnerung an ihn blieben ihr nur die Bilder mit ihm und seine Taschenuhr, die sie seit diesem Zeitpunkt fast immer bei sich trägt. Es dauerte lange bis Liz diesen großen Verlust verkraftet hatte, doch dann konzentrierte sie sich wieder voll und ganz auf das Studium, denn sie wollte das ihr Vater stolz auf sein konnte.

Nachdem sie ihre gewählten Studiengänge mit Erfolg abgeschlossen hatte, ging sie nach Moskau um Russisch zu lernen. Sie schrieb sich an der Moskauer Staatsuniversität ein und verließ diese mit einem weiteren Magistergrad und fließenden Russischkenntnissen. Danach kehrte sie nach Amerika zurück, wo sie an der Georgetown University in Washington ihre Doktortitel in Internationalen Beziehungen erwarb. Während dieser Zeit beteiligte sich Weir an einer Lobbyisten Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte die Kürzung der Militärausgaben zu erreichen.

Nach Abschluss ihrer Doktorarbeit und dem Erlangen des Doktortitels bewarb sie sich bei der amerikanischen Botschaft in Paris und schaffte es einen Job als Assistentin zu erhalten. Diese Arbeit machte ihr sehr viel Spaß, trotzdem spielte sie mit dem Gedanken eine weitere Doktorarbeit zu schreiben. Der Titel sollte lauten: Analyse der Aufgaben der Diplomatie in Kriegsgebieten und Liz begann neben ihrer Arbeit fleißig Informationen dafür zu sammeln. Sehr hilfreich waren ihr dabei ihre weiteren Arbeitsstellen in den Botschaften von Spanien und Russland. Und ganz besonders dann ihre Arbeit bei den Vereinten Nationen, die sie auf Grund ihrer hervorragenden Leistungen zu sich holten. Ihre Aufgabe war von nun an sich um die Beilegung zahlreicher internationaler Konflikte, hauptsächlich in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, aber auch in Südamerika und im mittleren Osten, zu kümmern und die Verträge für die Verhandlungen zu verfassen.

Das bedeutete viele Reisen für Elizabeth, aber sie liebte dieses Leben. Zumal sie niemanden hatte, der zu Hause auf sie wartete. Das änderte sich erst, als sie während eines Urlaubs in Amerika Simon Wallace kennen lernte. Die beiden verstanden sich auf Anhieb und zum ersten Mal war sie nicht mehr so sehr begeistert davon wieder auf Reisen zu gehen. Sie versuchte zwar ab nun häufiger in Amerika zu sein und wenn möglich ihren Aufenthalt auf ein paar Tage auszudehnen, aber das gelang leider nicht immer. So kam es, dass Simon und sie sich nur gelegentlich sehen konnten. Doch so oft es ging telefonierten sie.

Hoffnung für ihre Liebe sah Liz, als Henry Hayes, der Präsident von Amerika, sie wegen ihren äußerst guten Leistungen für einen ganz besonderen Job haben wollte. Um was es sich handelte, wollte er ihr zunächst allerdings nicht sagen. Er bestellte sie zu einem Gespräch ins Weiße Haus. Weir war verwundert darüber, willigte jedoch ein, da es sie interessierte, was der Präsident von ihr wollte. Ein wenig aufgeregt wegen dem Gespräch, versuchte sie an dem Morgen, an dem sie ins Weiße Haus kommen sollte, ein Taxi zu erwischen. Es gelang ihr nur mit Mühe und Not und als sie gerade einsteigen wollte, hielt die Limousine des Vizepräsidenten neben ihr. Er bat sie einzusteigen und verwundert folgte Elizabeth seiner Aufforderung.

Während der Fahrt reichte Kinsey ihr dann eine Akte über das Stargate Programm und nachdem sie sich die Akte angesehen hatte, hielt sie das was sie darin las für einen Scherz. Aber das war es nicht. Im weißen Haus angekommen, führte der Vizepräsident sie in einen Raum, in dem jede Menge Kisten standen, die gefüllt waren mit Berichten über Missionen der Stargate Teams. Liz blieb fast der Mund offen stehen, als sie das sah. Doch aus Neugier nahm sie sich ein paar der Berichte und begann zu lesen. Es war unglaublich was sie in den Berichten las. Das Militär besaß eine Art Maschine, die ihnen schon seit Jahren ermöglichte auf fremde Planeten zu reisen. Nur fragte Elizabeth sich warum man ihr auf einmal diese höchst geheimen Akten zugänglich machte.

Als sie dann zum Präsidenten kam, erfuhr sie warum man ihr das alles gezeigt hatte. Sie sollte die Leitung dieser Einrichtung übernehmen. Weir wusste zuerst nicht was sie dazu sagen sollte, denn eigentlich fühlte sie sich überfordert von dieser Aufgabe, aber der Präsident ließ es gar nicht zu, dass sie nein sagte. Für ihn schien es eine beschlossene Sache zu sein, dass sie diesen Job übernahm und so kam es, dass Liz in den nächsten Tagen nach Colorado Springs reiste um dort ihren neuen Job anzutreten.

In den ersten Tagen half ihr Doktor Jackson sehr sich einzuleben und an alles zu gewöhnen, worüber Elizabeth froh war. Doch schon bald musste sie die ersten wichtigen Entscheidungen treffen und sich dabei auch gegen den Vizepräsidenten stellen, der mit allen Mitteln versuchte sie auf seine Seite zu ziehen. Aber selbstbewusst wie Liz war, ließ sie sich nicht von ihm beeindrucken und traf ihre Entscheidungen so wie sie es für richtig hielt.

Lange blieb sie jedoch nicht im Stargate Center, denn nachdem SG-1 beim Kampf gegen Anubis einen Außenposten der Antiker in der Antarktis entdeckt hatte, verließ sie das SGC und übernahm die Leitung des Teams, dass diesen Außenposten erforschte. Dort traf sie auch das erste Mal auf Carson, Rodney und schließlich auch Sheppard. Er hatte General O'Neill mit dem Hubschrauber zu dem Stützpunkt geflogen und sich dann aus Unachtsamkeit in den Antikerkontrollstuhl gesetzt und ihn damit aktiviert. Das bedeutete, dass er über das ATA-Gen verfügte, etwas was nur wenige Menschen besaßen. Wenig später fand dann Dr. Jackson heraus, dass sich die Stadt Atlantis in der Pegasusgalaxie befand. Außerdem entdeckte er wie man dorthin gelangen konnte und nachdem entschieden worden war, dass eine Expedition dorthin geschickt werden sollte, übernahm Dr. Weir die Leitung dieses Teams.

Es bestand aus den besten Wissenschaftlern der Erde, wobei allerdings nur die wenigsten über das ATA-Gen verfügten, und einer Gruppe des Militärs, die für den Schutz der Expedition zuständig waren. Da Sheppard ein recht starkes Antiker Gen besaß, wie bei Untersuchungen festgestellt worden war, bestand Elizabeth, entgegen allen Warnungen darauf, dass er ebenfalls mitkam.

Ein paar Tage vor dem Aufbruch kam dann der Moment, wo sie sich von Simon verabschieden musste. Etwas was Liz sehr wehtat, aber sie musste es tun, denn ihr Interesse trieb sie dort hinaus. Hinaus in ein Abenteuer, dessen Ausgang sie nicht im Geringsten erahnen konnte. Und was am schlimmsten war, sie durfte Simon nicht sagen, wohin sie ging. Durch Geheimhaltungsverträge war sie dazu gezwungen zu lügen. Doch durch ein Gespräch mit dem Präsidenten, konnte sie für ihren Freund eine Sondergenehmigung erwirken, sodass man ihr erlaubte ein Video aufzunehmen, in dem sie Simon erklären durfte wohin sie ging. Bevor sie nach Atlantis aufbrach, ließ sie das Band ihrem Freund durch einen Boten zukommen, dann ging sie mit den Leuten die sie begleiteten durch das Tor in eine ungewisse Zukunft.

Die erste Zeit in Atlantis war schwer und immer wieder kam es zu Problemen. Als ein großer Sturm drohte die gesamte Stadt zu versenken, musste sie die Evakuierung organisieren, sodass nur noch wenige da waren, die helfen würden McKays waghalsigen Plan durchzuführen. Sie blieb auch in der Stadt und fiel zusammen mit Rodney in die Hände von Kolya und seinen Leuten, die es schafften durch einen Trick in die Stadt einzudringen. Der Sturm tobte schon über ihnen, als es den Verbliebenen in der Stadt gelang die Genii wieder zu vertreiben. Rodneys Plan gelang und die Stadt war gerettet.

Doch es verging nur kurze Zeit, bis Atlantis wieder in größter Gefahr schwebte. Elizabeth versuchte mit ihrem Team alles zu unternehmen um die Stadt zu retten. Doch die Rettung gelang erst, als die Daedalus eintraf und in den Kampf eingriff. Kurz nach den bald darauf folgenden Verhandlungen mit Lord Ethion war Elizabeth schweren Herzens gezwungen Atlantis für eine Weile zu verlassen und auf die Erde zurückzukehren um dem IOA Bericht zu erstatten.

John begleitete sie, wurde dann aber auf eine andere Mission geschickt, während Elizabeth im Stargate Center blieb und nach einigen langwierigen Gesprächen machte sie sich auf den Weg nach Georgetown, wo Simon wohnte. Voller Vorfreude fuhr sie zu dem Haus, in dem er wohnte, und klingelte. Simon war überrascht sie zu sehen und brachte es erst einmal nicht übers Herz ihr zu sagen, dass er sich mittlerweile eine andere Freundin gesucht hatte. Erst nachdem sie eine Weile miteinander verbracht hatten und Elizabeth ihm einen Platz in der Atlantis Expedition anbot, beichtete er es ihr. Enttäuscht und traurig kehrte sie nach Atlantis zurück, wo sie schon bald darauf feierten, dass sie sich bereits seit einem Jahr in Atlantis befanden. Doch die Freude über diesen Meilenstein wurde besonders bei Elizabeth schon bald durch die Gefangennahme bei den Barakass und die Folter überschattet. Nur knapp kam sie mit dem Leben davon und hat immer noch mit den Folgen der Folter zu kämpfen. Besonders da die Erinnerungen daran bei ihrer letzten Mission durch eine Begegnung mit den Barakass wieder aufkeimten und sie erneut verfolgten.

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