Teyla Emmagan

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Teyla Emmagan
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Teyla Emmagan

Beitrag von Teyla Emmagan » 28.06.2015, 22:58

Name:
Teyla Emmagan

Spitzname:
-

Geburtstag:
Aufgrund der unterschiedlichen Zeitrechnung ihres Heimatplaneten Athos und der Atlantis-Expedition, fällt es Teyla schwer ihr genaues Geburtsdatum als Erdendatum zu bestimmen. Bei ihrem Geburtsjahr dürfte es sich nach ihrer Rückrechnung um das Jahr 1979 handeln. Die genaue Festlegung eines "Monats" oder "Tages" in dieser Zeitrechnung war ihr jedoch nicht möglich, da die Zyklen auf Athos anders aufgebaut waren und sich dieses Datum aufgrund des Unterschiedes in der Jahreslänge ständig verschieben würde.

Geburtsort:
Athos / Pegasus Galaxie

Familienstand:
Teyla ist ledig. Sie hat zudem keine Geschwister, ihre Eltern, Tagan und Torren Emmagan, sind bereits vor mehreren Jahren gestorben und auch sonst besitzt sie keine lebende Verwandtschaft mehr. Auch Charin, eine alte Freundin ihrer Eltern, die sie nach deren Tod aufzog, ist inzwischen aufgrund ihres hohen Alters verstorben.

Volk:
Athosianerin

Rang:
Teyla besitzt keinen militärischen Rang, innerhalb ihres Volkes wird sie jedoch als deren Anführerin betrachtet. Diese Ernennung verdankt sie ihrem diplomatischen Geschick und ihrem Einfühlungsvermögen, beides hat ihr bereits mehrfach geholfen in Fällen von Nahrungsknappheit die notwendigen Güter von Handelspartnern zu erhalten.

Aussehen:
Teyla ist 1,66cm groß und hat bis unter die Schulter reichendes Havannablondes Haar. Sie hat dunkelbraune Augen und ihre Haut hat einen etwas dunkleren Teint, der ihr eine hübsche Bräune verleiht.
Sie ist sehr sportlich und gut trainiert, was man insbesondere an ihren schlanken aber dennoch kräftigen Armen erkennen kann.
Sie trägt bevorzugt Kleidung, bei der sie eine gute Armfreiheit hat, sprich Oberteile ohne Ärmel und Kleidung die eng anliegt, damit sie im Falle eines Kampfes nicht stört. Enge Röcke oder Kleider stellen ebenfalls ein Hindernis dar und gehören daher nicht zu Teylas bevorzugter Kleidung. Sie trägt lieber Hosen, wie sie ihr auf Atlantis zur Verfügung gestellt werden, oder traditionelle athosianische Kampfkleidung, bei der genügend Beinfreiheit gewährleistet ist.

Charakter:
Teyla ist eine sehr intelligente und anpassungsfähige junge Frau. Sie ist in der Lage schnell zu lernen, insbesondere was den Umgang mit den Technologien in Atlantis und auch den von der Atlantis Expedition dorthin verbrachten Waffen etc. angeht. Sie hat einen scharfen Verstand und Durchsetzungskraft, verfügt aber ebenso über viel Verständnis und Empathie, was sie zu einer guten Anführerin macht. Im Hinblick auf ihre Führungsqualitäten hat Teyla als Anführerin der Athosianer in den vergangenen Jahren einiges an Erfahrung sammeln können. In ihrer Position war sie für den Handel mit anderen Völkern zuständig, sie eignete sich daher ein umfassendes Wissen über andere Welten in der Pegasus Galaxie und deren Bewohner an. Sie besitzt ein sehr gutes und verlässliches Gedächtnis, weshalb sie sich auch an die einzelnen kulturellen und örtlichen Besonderheiten der verschiedenen Völker hervorragend erinnern kann.
Sie kann sehr gut im Team arbeiten und fügt sich daher erfolgreich in die Atlantis Expedition, insbesondere in SGA-1 unter John Sheppard, ein.
Außerdem beherrscht sie die athosianische Kampfsportart Bantos, bei welcher mit einem oder zwei Bantos Stäben gekämpft wird. Sie versucht gelegentlich John Sheppard in dieser Sportart zu unterrichten und nutzt ihre Freizeit auf Atlantis um zu trainieren.

Als weitere Besonderheit ist zu nennen, dass ihr von ihren Eltern Wraith-Gene vererbt wurden. Diese ermöglichen es ihr die Präsenz von Wraith wortwörtlich "spüren" zu können und auch Technologien der Wraith zu kontrollieren. Begrenzt ist es ihr auch möglich sich in die mentalen Verbindungen der Wraith einzuklinken und auf diesem Wege Informationen aus diesen zu gewinnen oder auch Falschinformationen einzuspeisen. Jedoch ist der Aufbau einer solchen Verbindung mit hohen Risiken behaftet, da Teyla nicht in der Lage ist einen zeitgleich stattfindenden Zugriff durch die Wraith auf ihren eigenen Körper zu verhindern.

Stärken:
Teylas Hauptstärke liegt in ihrem diplomatischen Geschick. Sie hat ein gutes Gespür dafür, an welchen Punkten Stärke oder Mitgefühl gezeigt werde müssen, um eine erfolgreiche Handelsbeziehung aufzubauen.
Eine weitere Stärke ist ihre unerschütterliche Treue gegenüber ihren Freunden und ihrem Volk. Sie würde für keinen Preis ihr Volk oder Mitglieder der Atlantis-Expedition verraten, da beides wortwörtlich ihre Familie darstellt.
Außerdem können hier noch Teylas Fähigkeiten im Zweikampf aufgeführt werden. Ronon Dex ist bisher der Einzige, der ihr in diesem Bereich ebenbürtig zu schein scheint.

Schwächen:
Teyla ist ein Mensch, der sich sehr stark von seinen Gefühlen beeinflussen lässt. Obwohl ihre Vernunft ihr bei der ein oder anderen Gelegenheit deutlich macht, welches die richtige Entscheidung und Handlung wäre, hat sie Probleme damit diese umzusetzen, wenn sie entgegen ihrer Gefühle steht. Auch auf die Gefahr hin, dass dieses Zögern das Leben anderer und insbesondere ihr eigenes gefährden könnte. So drängte sie in ihrer Anfangszeit bei der Altantis-Expedition Major Sheppard dazu bei einem Wraith-Angriff auf einen anderen Planeten nicht zur Stadt zurück zu kehren, sondern auf mehrere Mitglieder des dortigen Volkes zu warten, um sie dank dem Schutz des Jumpers vor den Wraith retten zu können.
Gelegentlich führt diese starke Verknüpfung zu ihrer Gefühlswelt auch dazu, dass Teyla zu impulsiv reagiert und handelt, statt ordentlich über die Konsequenzen nachzudenken.

Vorlieben/Hobbies:
Teyla genießt kaum etwas so sehr, wie ihr Training. Es hilft ihr ihren Kopf frei zu bekommen und sich für die Dauer eines Kampfes auf nichts anderes als ihre ureigenen Instinkte und Reflexe zu verlassen. Zu jedem Training gehört für die Athosianerin auch die Meditation, um ihr geistiges Gleichgewicht zu wahren.

Abneigungen:
In Teyla hat sich ein regelrechter Hass auf die Wraith aufgestaut, der in den Generationen der Unterdrückung durch dieses Volk seinen Ursprung hat. Sie hat bereits zu viele Freunde an die Wraith verloren, ebenso wie ihre Familie. Die Wraith stellen in ihrem Augen die Wurzel allen Leids dar, was sie umso entschlossener macht Atlantis im Kampf gegen diesen Feind zu unterstützten.
Keine andere Abneigung reicht an diesen Hass heran, deshalb sind höchstens zwei weiter Punkte erwähnenswert. Zum einen stellt es für Teyla die größte Beleidigung überhaupt dar, als Gehilfin der Wraith bezeichnet zu werden. In einem solchen Fall kann sich die Athosianerin nur schwer beherrschen, wenn überhaupt. Der zweite Punkt ist Unehrlichkeit, Teyla mag es nicht angelogen oder hintergangen zu werden und behält solche Fälle auch nachhaltig in ihrem Gedächtnis.

Lebenslauf:
Teyla kam als einziges Kind ihrer Eltern Tagan und Torren Emmagan auf dem Planeten Athos in der Pegasus Galaxie zur Welt. Bereits als Kleinkind hörte sie Geschichten über die Wraith, die immer wieder ihren Planeten und das darauf lebende Volk heimsuchten. Obwohl es prächtige alte Bauwerke gab, die zu Städten gebündelt waren, wuchs sie in einem einfachen Dorf einer rückschrittlichen Agrarkultur auf, die statt in Häusern in Zelten lebte. Ihre Eltern versuchten ihr zu erklären, dass die einst prachtvollen Städte unter keinen Umständen aufgesucht werden dürften. Ein Betreten dieser Städte würde unweigerlich zu einem neuen Angriff der Wraith führen und damit verbunden zu der Entführung vieler ihrer Freunde, die nie wieder heimkehren würden.
Dennoch trieb gelegentlich die Neugier das ein oder andere Kind zu den beeindruckenden alten Städten. Auch Teyla selbst hatte sich ihnen genähert, aber es nie gewagt die befestigten Straßen zu betreten. Stattdessen versuchte sie ihre kindliche Neugier durch das Erkunden von abgelegenen und längst vergessenen religiösen oder geschichtlichen Stätten zu befriedigen, in denen sie sich interessiert mit den alten Wandgemälden und Schriften befasste. Dieses Interesse versuchte ihr Vater stets zu unterstützten, da die Vergangenheit in seinen Augen viele Lehren enthielt. Er zeigte ihr für ihre Kinderaugen wahrlich "magische" Orte, wie zum Beispiel alte Tunnel und tief in Hügeln liegende Bauwerke, die noch aus einer Zeit stammten, in denen auch ihr Volk Größe und Fortschritt besaß.
In Teylas zartem Alter von etwa 7 Erdenjahren fielen ihre Eltern beide einem Angriff der Wraith zum Opfer. Sie hatten gemeinsam versucht sich in Sicherheit zu bringen, Torren hatte Tagans Hand zu keinem Zeitpunkt losgelassen, während sie durch den Wald in Richtung einer kleinen Höhle rannten, welche als Versteck genutzt wurde. Aber sie kamen im Gegensatz zu ihrer Tochter nie bei dieser an.
Teyla wurde darauf von einer Freundin ihrer Familie, Charin, aufgenommen und großgezogen. Aufgrund der Gabe des jungen Mädchens die Ankunft der Wraith fühlen zu können und ihrem schon früh feststellbarem diplomatischen Geschick, vertrat Charin die Überzeugung, dass Teyla als Führerin ihres Volkes geboren wurde.

"You were born for a higher purpose - to be the leader of our people."- Charin

Schnell lernten auch andere die Fähigkeiten des intelligenten Mädchens zu schätzen, worauf die Athosianerin nach Anerkennung ihres Erwachsenenseins (etwa im Alter von 16 Jahren) durch ihr Volk zur Anführerin ernannt wurde. Für viele jüngere Mitglieder ihres Volkes stellt sie daher sogar die einzige Anführerin dar, die sie je kannten.
Teylas Aufgaben bestanden darin ihr Volk zu schützen. Sei es vor schweren Stürmen, in deren Vorbereitung sie jedem im Volk entsprechende Aufgaben zuwies, um nicht nur die Menschen, sondern auch die Ernte und ihre Dörfer zu sichern, oder anderen Naturereignissen, deren Auftreten es unabdingbar machte das Sternentor zu nutzen und mit anderen Völkern Handel zu treiben, damit kein Mitglied ihres Volkes Hunger leiden musste. Und natürlich den Wraith. Bei Letzterem konnte sie ihre Leute zwar kurz vor der Ankunft der Feinde warnen, da es ihr möglich war die Präsenz der Wraith wortwörtlich zu spüren. Aber es war unmöglich in der kurzen verbleibenden Zeitspanne alle Mitglieder ihres Volkes in Sicherheit zu bringen. Bei jedem Auftauchen der Wraith gab es Verluste zu beklagen, so war es schon immer, auch lange vor Teylas Zeit gewesen. Und es gab für die junge Frau auch keine Chance an diesem Kreislauf etwas zu ändern.

Als jedoch John Sheppard zu ihr und einigen anderen ins Zelt eintrat und sie das erste Mal mit ihm sprach, spürte Teyla, das dies eine besondere Begegnung war. Sie konnte Stärke in ihm sehen, Stärke und den Willen zu kämpfen. Ebenso in den Freunden, die er bei sich hatte. Als es kurz darauf tatsächlich zu einem Angriff der Wraith kam, bewiesen John Sheppard und der Rest seines Teams nicht nur den Kampfgeist, den Teyla bereits in ihnen gesehen hatte, sondern auch ein großes Herz. Sämtliche Mitglieder ihres Volkes wurden nach Atlantis, die Stadt der Vorfahren, evakuiert und dort aufgenommen.
Außerdem taten diese Menschen noch etwas, womit sie Teyla endgültig verblüfften. Sie scheuten sich nicht, die Wraith anzugreifen. Sie drangen in eines der Wraith-Schiffe ein um die gefangenen Athosianer und Atlanter zu retten und das mit Erfolg. Auch wenn es bei dieser Mission leider nicht möglich war jedes Leben rechtzeitig zu erreichen...

"Atlantis is far more than shelter -it is hope, not only for our people but for everyone who would stand against the Wraith. We must not abandon that hope." - Teyla

Erstmal in ihrem Leben eröffneten sich Teyla durch das Auftauchen der Atlantis Expedition völlig neue Möglichkeiten, was die Gestaltung der Zukunft ihres Volkes und der gesamten Pegasus Galaxie betraf. Teyla konnte mit eigenen Augen sehen, dass die Atlanter nicht nur den Willen hatten gegen die Wraith vorzugehen, sondern auch eine Chance tatsächlich etwas zu erreichen. Insbesondere durch die Geheimnisse der alten Stadt der Vorfahren, die sie nun bewohnten.
Anfangs hatte sie gehofft, dass Atlantis auch für ihr Volk zu einer neuen Heimat werden würde. Sie selbst hatte sich erstaunlich schnell und gut an die städtische Umgebung gewöhnt, obwohl ihr Volk seit Generationen nur noch in kleinen Dörfern gelebt hatte. Dem Rest ihres Volkes erging es jedoch nicht so. Die Menschen waren Jäger, Sammler und Farmer, sie brauchten Wälder und Wiesen um sich herum und keine kahlen metallenen Wände.
Auch gab es noch weitere Probleme, ein mangelndes Vertrauen von Seiten der Atlanter darin, wie ernst es den Athosianern damit war sich gegen die Wraith stellen zu wollen. Es bestand der Verdacht einen Spion im Volk zu haben. Bis sich letztendlich herausstellte, das niemals ein solcher Spion existiert hatte, sondern eine einfache alte Kette, die John Sheppard gefunden und Teyla gegeben hatte, die verräterischen Signale an den Feind übermittelte, war das Vertrauen der Athosianer bereits stark beschädigt.
Statt auf einen anderen Planeten auszuwandern oder nach Athos zurückkehren zu müssen, wohl wissend, dass die Wraith diesen Planeten immer wieder heimsuchen würden und ihre dortigen Dörfer und Felder beim letzten Angriff zerstört worden waren, ergab sich schließlich die Möglichkeit die Athosianer auf das Festland umzusiedeln. Dort hatten die Menschen endlich wieder die Natur als ihren Begleiter. Lediglich ein Sternentor besaßen sie nicht, da sich das einzige Tor auf diesem Planeten in Atlantis befand. Dies stellte jedoch kein Problem dar, da Atlantis die Athosianer mit allem notwendigen unterstützte, während diese das Getreide und andere Nahrungsmittel auf ihren Feldern ebenfalls mit den Stadtbewohnern teilten.

Teyla selbst traf letztendlich die Entscheidung bei der Atlantis Expedition zu bleiben und als Teammitglied von SGA-1 unter John Sheppard gegen die Wraith zu kämpfen, sowie nach Verbündeten und neuen Technologien für diesen Kampf zu suchen. Auch wenn gelegentlich Zweifel an ihr nagen und das dumpfe Gefühl ihr Volk im Stich gelassen zu haben Teylas ständiger Begleiter geworden ist, führt sich die junge Frau immer wieder vor Augen, dass sie durch ihr Mitwirken auf Atlantis viel mehr für ihr Volk erreichen und im Kampf gegen die Wraith bewirken kann, als wenn sie ihre alte Rolle als Anführerin der Athosianer wieder aufnehmen würde.

Schreibprobe:

Es war ein früher Morgen in Atlantis, die ersten kräftigeren Sonnenstrahlen durchdrangen die farbigen Fenster der unzähligen himmelstürmenden Türme. Trotz der frühen Uhrzeit war Teyla bereits auf den Beinen, sie hatte ihr Quartier bei den ersten schwachen Lichtstrahlen verlassen. Nun befand sie sich in dem kleinen Trainingsraum, in dem sie beinahe mehr Zeit verbrachte als in ihren privaten Räumlichkeiten.
Die Athosianerin trug ein bauchfreies eng anliegendes Oberteil. Die Rückenpartie dieses Kleidungsstückes, sowie ein etwa fünf Zentimeter breites Band unterhalb ihrer Brust und zwei Riemen an ihren Schultern bestanden aus hellbraunem Leder. Der Brustbereich selbst war mit einem mehrfarbigen Stoff abgedeckt. Der gleiche Stoff stellte die weiten und bis zu den Hüften geschlitzten Beine des unteren Bekleidungsstückes dar, welches unterhalb der Taille ebenfalls von einem breiten Lederband zusammengehalten wurde. Auf ihrem Weg hierher hatte sie ein paar einfache Sandalen getragen, welche nun allerdings verlassen an einer der Wände standen.

Teyla lag bäuchlings auf dem kühlen Fußboden, sie streckte ihre Beine bis in die Zehenspitzen und presste anschließend ihren Oberkörper so weit es ihr möglich war mit Hilfe ihrer Arme in die Höhe. Ein angenehmes und vertrautes Zeihen bereitete sich in ihrer Bauchmuskulatur und ihren Beinen aus, ein Zeichen dafür, dass auch ihre Muskeln und Sehnen langsam richtig wach wurden. Nach wenigen Sekunden legte Teyla sich ab und schaffte es in einer fließenden Bewegung von der vorherigen Position in den Schneidersitz überzugehen. Sie streckte ihre Arme in die Höhe und schloss ihre Augen. Sie konzentrierte sich darauf ihren Oberkörper und ihre Arme noch weiter in die Länge zu ziehen, als wolle sie die Decke des hohen Raumes erreichen. Dabei griff sie sich abwechselnd unterstützend mit einer Hand an das daneben liegende Handgelenk. Auch hier nahm sie wieder dieses angenehme Ziehen in ihren Armen und ihren Seiten wahr.
Sie hatte bereits in jungen Jahren begonnen Bantos zu lernen, wie viele andere ihres Volkes ebenfalls. Trotz ihrer Einfachheit, waren sie ein stolzes Volk. Jeder wollte in der Lage sein sich und seine Lieben zu verteidigen. Auch wenn dieses Training im Hinblick auf die Wraith in den vergangenen Generationen wenig nützlich war, so blieb es doch ein wichtiges Gedankengut. Vielleicht geschützt durch die Hoffnung irgendwann doch noch die Chance zu bekommen, ihre Galaxie von den Wraith zu befreien. Dass dieser Wunsch nun tatsächlich in gewissem Sinne realisierbar geworden war, damit hatte allerdings keiner von ihnen gerechnet. Auch sie selbst nicht. Daher war es für Teyla umso wichtiger ihr Training nicht zu vernachlässigen. Ihr Körper und Geist sollten jederzeit bereit sein, sich den Wraith im Kampf zu stellen.

Nach Abschluss der vorherigen Übung, saß die Athosianerin mehrere Minuten einfach nur still dar. Ihre Silhouette wurde von dem bereits leicht wärmenden Sonnenlicht umhüllt. Teyla konnte förmlich spüren, wie die warmen Strahlen auf ihrem Körper auftrafen und die von ihnen ausgehende Wärme eine angenehme Gänsehaut ihren Rücken hinunter wandern ließ. Sie schätze diese frühe Uhrzeit nicht nur wegen dieses Naturschauspiels, sondern auch wegen der Ruhe, die noch auf den Gängen herrschte.
Schließlich erhob sich Teyla und nahm die beiden Bantosstäbe auf, die unweit von ihr auf dem Fußboden lagen. Sie war zwar alleine, aber Training bedeutete nicht zwangsweise einen Zweikampf. Auch alleine war es ihr möglich die einzelnen Bewegungsabläufe durchzugehen, manchmal schneller, manchmal langsamer. Es war eine hervorragende Möglichkeit den Ablauf der Bewegungsmuster zu perfektionieren, indem sie sich vollständig auf ihre Ausführung konzentrierte.
Die Athosianerin begann zunächst damit einige einfache Schläge auszuführen, von oberhalb ihrer Schultern, wanderte sie langsam nach unten zur Höhe ihrer Knie, bis sie zum Abschluss einen gezielten Stoß auf Bauchhöhe nach vorne ausführte. Jeden Schlag stoppte sie abrupt an dem imaginären Ziel, dass sie vor ihren Augen sah. Anschließend folgten einfache Kombinationen, die jedoch mit jeder verstreichenden Sekunde komplizierter und von der Athosianerin auch schneller ausgeführt wurden.
Dies war in Teylas Augen ein geeigneter Weg sich sein Frühstück für diesen Morgen zu verdienen.


Zweitcharakter: -
Zuletzt geändert von Teyla Emmagan am 30.06.2015, 02:24, insgesamt 1-mal geändert.
“We are going to fight. We are going to be hurt. And in the end, we will stand.”
― "Roland Deschain" aus Stephen King, "The Drawing of the Three"

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Jack ONeill
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Beitrag von Jack ONeill » 29.06.2015, 23:00

Hallo Teyla,

herzlich willkommen bei uns.

Dein Charakterbogen gefällt mir sehr. Er ist sehr ausführlich und gut geschrieben. Und auch die Schreibprobe ist vollkommen in Ordnung. Man kann es fast vor sich sehen, wie Teyla ihr Training absolviert, so gut hast du alles beschrieben. Nur eine Kleinigkeit ist mir aufgefallen. Ich wusste gar nicht, dass Teyla mehrere Leben hat. *lach* Hier der betreffende Satz: Teylas Leben bestanden darin ihr Volk zu schützen. Es wäre schön, wenn du ihn noch ändern würdest. Dann hast du von mir auf jeden Fall das WOB.

Viele liebe Grüße
Jack

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Teyla Emmagan
Beiträge: 124
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Beitrag von Teyla Emmagan » 30.06.2015, 02:26

Guten Abend (bzw. Nacht :) )

Vielen Dank!
Sam hat mich auf eurer RPG hier gebracht und ich freue mich schon aufs Posten bei euch. :D

Ups, stimmt das ist eine etwas ungünstige Formulierung. Ich habe es geändert, "Teylas Aufgaben bestanden [...]" passt deutlich besser, würde ich sagen. ;)

Liebe Grüße
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Samantha Carter
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Registriert: 20.05.2009, 16:55

Beitrag von Samantha Carter » 30.06.2015, 23:08

Hallo Teyla,

auch ich möchte dich nochmals bei uns willkommen heißen. :) Ich freue mich auch schon sehr darauf mit dir zu posten.

Dein Charakterbogen gefällt mir sehr gut. :) Mein WOB hast du ebenfalls. Ich werde dich in Kürze freischalten und dann kannst du ins Ingame einsteigen. Ein Probespiel müssen wir nicht machen. Immerhin haben wir ja schon häufig zusammen gespielt. ;)

Viele liebe Grüße
Sam

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