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Teyla Emmagan
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Beitrag von Teyla Emmagan » 04.02.2021, 00:03

cf: Brücke

Teyla wollte keine Zeit verlieren und rannte daher die Gänge entlang, die sie sich eben bei der Betrachtung des Übersichtsplans eingeprägt hatte. Ihr war bewusst, dass Verzögerungen so gut wie möglich vermieden werden mussten. Die Zeit dieses Planeten ging bald zu ende. Und damit auch die Zeit, die sie zur Verfügung hatten, um dem Gammablitz mit Atlantis zu entkommen.

Einigen der Gänge, die sie passierte, konnte man kaum Beschädigungen ansehen. In anderen waren stellenweise die Beleuchtungseinrichtungen defekt oder Teile der Wandverkleidung entfernt, um Reparaturen durchzuführen oder Ersatzteile aus weniger wichtigen Systemen zu gewinnen. Noch immer war der Geruch nicht verflogen, den sie bei ihren ersten Schritten auf diesem Raumschiff kennen gelernt hatte. Doch er war schwächer geworden.
Die Athosianerin erreichte eine Kreuzung und blieb kurz stehen. Jetzt war es nicht mehr weit. Noch einmal nach rechts und die übernächste Abzweigung nach links, dann befand sie sich im Sektor 489.

Als Teyla den besagten Bereich erreichte, blieb sie erneut stehen und sah sich um. Colonel Carter hatte von einer Energiekupplung gesprochen. Sie wusste, dass hinter den Wandverkleidungen sämtliche Versorgungsleitungen lagen. Aber sie wusste nicht genau, wonach sie suchen sollte und insbesondere wo sie anfangen musste. Unschlüssig sah sie sowohl rechtsseitig als auch linksseitig an die Wand. An zwei Stellen waren Wandpaneele entfernt worden, was es ihr erleichterte einen Zugang zu finden. Selbst wenn diese Stellen nicht die richtigen sein sollten, konnte sie zumindest etwas über den Halterungsmechnismus der Paneele erfahren. Doch wirklich weiter kommen tat sie hier nur mit Hilfe, weshalb sie sich entschied Samantha Carter per Funk zu kontaktieren.


„Teyla an Colonel Carter. Ich habe Sektor 489 erreicht. Wo finde ich die betroffene Energiekupplung?“
“We are going to fight. We are going to be hurt. And in the end, we will stand.”
― "Roland Deschain" aus Stephen King, "The Drawing of the Three"

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Samantha Carter
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Beitrag von Samantha Carter » 13.03.2021, 21:16

Funkspruch aus dem Maschinenraum:

“Carter an Teyla, achten sie auf die Wandpanele. An der Stelle, wo sich der Wartungszugang befindet, ist ein grüner Schmuckstein anstelle eines blauen Steines in die Wandpanele eingesetzt worden. Den Wartungszugang können sie öffnen, indem sie den Schmuckstein gegen den Uhrzeigersinn drehen.”

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Teyla Emmagan
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Beitrag von Teyla Emmagan » 22.03.2021, 18:27

Teyla hatte direkt begonnen sich aufmerksam umzusehen, als Colonel Carter die unterschiedlichen Farben der Schmucksteine erwähnte. Sie erkannte innerhalb der Verzierungen welche Steine gemeint sein mussten. Langsam ging sie los und wanderte parallel mit ihren Augen die Wände entlang. Dabei ließ sie ihren Kopf hin und her schwenken, um sowohl links als auch rechtsseitg die Steine auf ihre Farbe zu überprüfen.
Einige Schritte entfernt konnte sie schließlich den beschriebenen grünen Schmuckstein erkennen. An dieser Stelle wirkten die Wandpanele bisher unberührt.

Die Athosianerin folgte den erhaltenen Anweisungen. Sie ergriff den Schmuckstein und drehte ihn gegen den Uhrzeigersinn. Der Stein ließ sich wesentlich leichter drehen, als sie erwartet hatte. Und kaum war eine Drehung um 90° erfolgt, öffnete sich bereits der besagte Zugang. In Teylas Mundwinkeln zeichnete sich kurz der Ansatz eines Lächelns ab, auch wenn ihr bewusst war, dass ihre Aufgabe hiermit noch nicht erfüllt war.
Sie griff nach der kleinen schwarzen Taschenlampe, die sie in der dafür vorgesehenen Halterung an ihrem Einsatzgürtel trug. Sie schaltete die Lampe ein und leuchtete in die frisch entstandene Öffnung. In diesem Bereich schien derzeit lediglich eine notdürftige Beleuchtung zu funktionieren.

Teyla konnte im Schein der Taschenlampe diverse Leitungen erkennen, teils in unterschiedlichen Farben ummantelt. Zudem entdeckte sie Verbindungssysteme. Sie kannte sich technisch nicht genug aus, um deren Bezeichnung zu wissen. Aber es wurde von einer Energiekupplung gesprochen, die Athosianerin nahm daher an, dass es sich um eine Stelle handelte, an der Energieflüsse zusammengeführt oder getrennt wurden.

Um weitere Anweisungen zu erhalten aktivierte sie erneut ihr Funkgerät:

„Teyla an Colonel Carter. Ich habe den Wartungszugang gefunden und geöffnet. Ich sehe nun diverse Leitungs- und Verbindungssysteme vor mir, die teils mit unterschiedlichen Farben gekennzeichnet sind. Können Sie mir weitere Instruktionen zum Auffindeort der betroffenen Energiekupplung geben?“
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Samantha Carter
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Beitrag von Samantha Carter » 18.04.2021, 01:17

Funkspruch aus dem Maschinenraum:

“Carter an Teyla, warten Sie einen Augenblick.”

Wenig später:

“Carter an Teyla, ich habe die Energiekupplung abgeschaltet. Sie sollten die Leitungen nun gefahrlos berühren können. Die Energiekupplungen sind mit einem bräunlichen Material isoliert und führen stets zu einem Panel, in dem sich Kontrollkristalle befinden. Ich gehe davon aus, dass entweder der Kontrollkristall einen Sprung hat oder der Stecker der Kupplung sich gelöst hat. Sollte der Kontrollkristall einen Sprung haben, können sie ihn mit einem identischen Kristall aus dem benachbarten Wartungsschacht ersetzen. Die Energiekupplungen in dem Schacht sind defekt und werden aktuell nicht verwendet. Aber beeilen sie sich bitte. Ich kann die Energie nicht lange umleiten.”

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Teyla Emmagan
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Beitrag von Teyla Emmagan » 24.04.2021, 23:17

Teyla nahm geduldig ihre Hand vom Funkgerät, als die Offizierin sie bat kurz zu warten. Da sie nicht vollkommen untätig sein wollte, begutachtete sie erneut unter Zuhilfenahme ihrer Taschenlampe die diversen Leitungen und Systeme, die sich in diesem Bereich befanden.
Sie hatte nur ein grobes Grundverständnis, was die technischen Entwicklungen der Erde und der Antiker betraf, und ehrlich gesagt kaum eine Ahnung von diesem Ori Raumschiff. Aber sie war bemüht dennoch ihr Bestes zu geben. Das schuldete sie sowohl der Stadt Atlantis, als auch den Menschen die nun hier lebten. Sie war einfach unendlich dankbar für die neuen Chancen und die Hoffnung, die die Mitglieder der Atlantis-Expedition in diese Galaxie und ihr aller Leben gebracht hatten.

Als Colonel Carter sich kurz später bereits wieder meldete, lauschte die Athosianerin aufmerksam jedem Wort. Sie suchte nach der bräunlichen Isolierung und wurde im Nu fündig. Sie verfolgte die Leitungen bis zu dem erwähnten Panel und kletterte dabei tiefer in den Wartungszugang hinein.
Die Kontrollkristalle waren dunkel, ein sicheres Zeichen dafür, dass die von der Offizierin erwähnte Energieabschaltung funktioniert hatte. Teyla zögerte nicht, sondern begann direkt mit ihrer Taschenlampe die einzelnen Kristalle anzuleuchten und nach Rissen und anderen Beschädigungen zu suchen. Tatsächlich fand sie schnell einen Kristall, in dessen Innerem eine schräg verlaufende Bruchlinie zu erkennen war.
Vorsichtig entfernte Teyla den Kristall und behielt ihn in der Hand, während sie sich auf den Rückweg aus diesem Wartungsschacht machte und nebenher ihr Funkgerät aktivierte.


„Teyla an Colonel Carter, ich habe einen beschädigten Kristall gefunden und begebe mich nun zum benachbarten Wartungsschacht, um den Ersatz zu besorgen.“

Die Athosianerin beeilte sich so gut sie konnte. Den Hinweis von Colonel Carter, dass sie die Energie nicht lange umleiten könne, nahm sie sehr ernst. Anders war es teils mit den Hinweisen von Rodney, allerdings war das ihrer Erfahrungen mit ihm geschuldet.

Sobald sie einen identischen Kristall gefunden hatte, begab sie sich zurück zu ihrem Ziel-Panel und setzte den neuen Kristall vorsichtig in dieses ein. Mit der Taschenlampe überprüfte sie noch einmal kurz ob sonst alles gut aussah und bedachte dabei auch den Stecker, der als zweite mögliche Ursache benannt wurde. Aber hier konnte sie keine Auffälligkeiten finden, der Stecker saß so fest, wie er sollte.
Teyla ging wieder auf etwas Abstand zu den Leitungen, ehe sie erneut ihr Funkgerät nutzte:


„Teyla an Carter, ich habe die Kristalle ausgetauscht und auch die Steckverbindung zur Sicherheit kontrolliert. Bitte überprüfen Sie die Funktionalität. Ich werde solange hier warten, falls sich weitere Probleme abzeichnen.“
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Samantha Carter
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Beitrag von Samantha Carter » 10.05.2021, 21:39

Funkspruch aus dem Maschinenraum:

“Carter an Teyla, die Energieverbindung funktioniert wieder. Gut gemacht.”

Wenig später:

“Carter an Teyla, wir befinden uns nun im Hyperraum. Bisher scheint auf unserer Seite alles zu funktionieren.”

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Teyla Emmagan
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Beitrag von Teyla Emmagan » 23.05.2021, 00:04

Die Athosianerin war in der Hocke geblieben und hatte aufmerksam die Kristalle betrachtet, die nun allmählich begangen aufzuleuchten. Ein wenig befürchtete sie Funkensprünge oder andere Ausdrücke von erneuten Fehlfunktionen, aber nichts dergleichen geschah. Es dauerte nicht lange, bis dann auch von Sam die Rückmeldung kam, dass die Energieverbindung wieder funktionierte.
Auf Teylas Lippen zeichnete sich ein zufriedenes Lächeln ab. Sie begann sich auf den Rückweg zum Eingang des Wartungsschachtes zu machen, als plötzlich ein ihr vertrautes flaues Gefühl in ihrem Inneren aufflammte. Als Colonel Carter ihr nur Sekunden später mitteilte, dass sie erfolgreich in den Hyperraum eingetreten waren, war sie erleichtert.


"Vielen Dank für die Rückmeldung, Colonel. Ich begebe mich nun zurück zur Brücke", antwortete Teyla der Offizierin. Der Eintritt in den Hyperraum war ein entscheidender Schritt auf dieser Reise und nun, wo Atlantis diese Hürde gemeistert hatte, hatten sie nach ihrem Gefühl eine gute Chance den Auswirkungen des Gammablitzes vollständig zu entgehen. Leider gab es allerdings noch viele weitere Risikofaktoren, die eine solche Reise durch das Weltall begleiteten. Aber sie hoffte inständig darauf, dass diese Stadt und ihre Bewohner von weiteren Schwierigkeiten verschont blieben.

Teyla stieg schließlich aus dem Schacht und verschloss diesen wieder ordnungsgemäß, ehe sie sich auf den Rückweg zur Brücke machte. Dieses Mal allerdings nicht im Laufschritt sondern in normaler Gehgeschwindigkeit.
Ihre Gedanken schweiften kurz zu den engsten Vertrauten, die sie in dieser Stadt hatte. Sie hatte keinen Zweifel daran, dass Rodney momentan völlig in seiner Arbeit aufging. Sie hoffte, dass er dabei allerdings nicht zu unfreundlich gegenüber seinen Mitmenschen wurde. Wenn sie es richtig im Kopf hatte, befanden sich auch Doktor Jackson und Radek im Kontrollraum, ebenso wie Elizabeth. Immerhin handelte es sich hier durchweg um Menschen, die mit der teils anstrengenden Art des Wissenschaftlers bestens vertraut waren.
Die Gedankten der Athosianerin wanderten zu John Sheppard. Sie hatte großes Vertrauen in seine Fähigkeiten als Pilot und ebenso in seine einzigartige Verbindung zu dieser Stadt. Sie hatte von ihrem ersten Treffen auf Athos an den Eindruck gehabt, dass es ihm am leichtesten gefallen war, in dieser fremden Galaxie anzukommen. Vielleicht sogar sich hier in der Stadt der Antiker zuhause zu fühlen. Sie schätze ebenso seine Einsatzbereitschaft und Hingabe für seine Mitmenschen. Aber ganz tief in ihrem Inneren beunruhigte sie dies auch etwas, obwohl es das vermutlich nicht sollte. Sie hatte mehr als einmal erlebt, wieviel er bereit war für andere zu opfern. Und nun, wo er Atlantis steuerte, lasteten die Leben der Expeditionsteilnehmer, der Athosianer und der Neuankömmlinge aus der Milchstraße auf seinen Schultern. Sie konnte nur hoffen, dass er nicht in eine Situation kam, in der er zu einer Abwägung zwischen einzelnen Leben gezwungen war. Und ähnliches galt für General O’Neill. Sie kannte ihn weder gut noch lange, aber er und John schienen sich auf eine gewisse Art sehr zu ähneln. General O’Neill hatte mit Major Lorne einen zuverlässigen Reservepiloten, sollte das erforderlich sein. John hatte mit Carson und Lieutenant Nelson zwar auch fähige und gute Unterstützung. Aber auch ihm war bewusst, wie unbeholfen Carson im Umgang mit Antikertechnologie war und wie sehr er sich davor fürchtete, den Kontrollstuhl bedienen zu müssen. Teyla hatte vollstes Vertrauen in die Fähigkeiten von Dr. Beckett als Mediziner und sie mochte den Schotten auch für seine Eigenheiten, aber sie war sich unsicher, ob er im Fall der Fälle in der Lage war seine eigenen Ängste zu überwinden. Daher war es vermutlich besser, wenn gar nicht erst die Notwendigkeit von einem Pilotentauch entstand, auch wenn das bedeutete, dass John die gesamten 12 Stunden Flugdauer abdecken musste. Hätten sie die eigentlich vorgesehenen drei ZPM zu ihrer Verfügung, statt der notdürftigen Nutzung der Energiequelle dieses Ori-Raumschiffes, und wesentlich mehr Vorbereitungszeit wäre der Flug sicher entspannter für alle Beteiligten. Aber so, gab es einfach eine zu große Liste an Unsicherheiten.

Die Athosianerin war beinahe überrascht, als sie den Zugang zur Brücke der Rapiditas vor sich sah. Sie war so sehr in ihre Gedanken vertieft gewesen, dass sie für einen Augenblick das Zeitgefühl verloren hatte. Teyla warf einen Blick auf ihr linkes Handgelenk, an dem sie inzwischen fast durchgängig eine militärische Armbanduhr trug. Sie hatten wirklich noch einiges an Zeit vor sich auf diesem Flug... Ihr Volk würde nun sicher beten, dass ihnen die Vorfahren wohlgesonnen waren und sie auf dieser Reise schützten. Teyla selbst war in den vergangenen Jahren das Vertrauen ihres Volkes in die Antiker leider verloren gegangen. Sie hoffte darauf, dass sie alle durch ihre Zusammenarbeit im Stande waren, den Flug von Atlantis gut abzuschließen.
Mit diesem Gedanken im Kopf, öffnete Teyla den Zugang zur Brücke und trat ein.


tbc: Brücke
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Jack ONeill
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Beitrag von Jack ONeill » 21.11.2021, 22:13

cf: Maschinenraum


Vor der Tür blieb Jack kurz stehen und sah sich um. Für einen Moment wusste er nicht welchen Weg er zur Brücke nehmen musste. Kein Wunder. Er war zwar schon eine ganze Weile an Bord der Rapiditas, aber die meiste Zeit davon hatte er auf der Brücke im Kontrollstuhl verbracht. Doch dann fiel im ein woher er vorhin gekommen war.

Mit großen Schritten lief er los. Vorbei an den vielen Schäden, die während dem Kampf mit den anderen Ori Schiffen entstanden waren. Noch immer fragte er sich wieso sie Atanasius überhaupt angegriffen hatten. Und wieso er Carter und ihn entführt hatte. Auf jeden Fall war er schon gespannt auf das Gespräch mit ihm. Wenn es den Ärzten überhaupt gelang ihn zu heilen. Doch jetzt musste er rasch weiter. Schließlich würden sie gleich versuchen aus der Subraumblase heraus zu kommen und da wollte er wieder auf der Brücke sein.

In Gedanken daran, ob der Plan des Wraith wirklich gelingen würde, bog er um die nächste Ecke, als er plötzlich ein leises Zischen hörte, dass schnell immer lauter und lauter wurde. Ein Hüllenbruch, schoss es ihm sofort in den Kopf. Musste das denn jetzt auch noch sein. Konnte nicht einmal alles reibungslos laufen. Wohl nicht. Hektisch sah er sich um, konnte aber die Stelle, an der die Hülle gerissen war, nicht entdecken. Also eilte er zum nächsten Schott und schloss es. Dann lauschte er erneut, aber das Zischen war immer noch zu hören. Schlimmer noch, es war noch ein wenig lauter geworden. Das hieß, dass der Riss in diesem Abschnitt des Ganges war. Rasch drehte er sich um und versuchte das eben geschlossene Schott wieder zu öffnen, aber es reagierte nicht. Wahrscheinlich war der Riss größer geworden und hatte irgendwelche Leitungen dabei beschädigt, so dass der Strom unterbrochen worden war. Doch was nun? Er musste hier raus und zwar schnell. Leider war es bis zum nächsten Schott zu weit, aber als er sich umsah, entdeckte er ganz in der Nähe eine schmale Tür. Sie führte mit Sicherheit zu einem Wartungsschacht. Das könnte seine Rettung sein.

Im Laufschritt eilte er zu der Tür, öffnete sie und sah hinein. Tatsächlich, es war ein Wartungsschacht und in ihm befand sich eine Leiter, die hinauf in den nächsten Stock führte. Besser hätte es gar nicht sein können. Das hieß, wenn der Riss sich nicht bis hinauf in dieses Stockwerk zog. Aber das würde er gleich sehen. Schnell kletterte er die Leiter hinauf. Oben angekommen zerschlug sich seine Hoffnung hier weiter zu kommen jedoch sofort, denn durch die schweren Kämpfe, die die Rapiditas hatte mitmachen müssen, waren viele Deckenplatten herunter gefallen und versperrten nun den ganzen Gang. Glücklicherweise war hier oben nichts mehr von dem Zischen zu hören und die Luft war in Ordnung. Also würde er wohl hier bleiben müssen, bis das Problem mit der Subraumblase vorbei war und der Schild wieder ausgeweitet werden konnte.

Damit er jedoch wirklich sicher hier war, kletterte er noch einmal schnell hinunter und verkeilte die Eingangstür zu dem Wartungsschacht mit ein paar Teilen der kaputten Deckenplatten, damit sie sich nicht mehr öffnen ließ und dadurch auch die Luft nicht entweichen konnte. Anschließend stieg er wieder nach oben und suchte sich in dem Gang eine Stelle an der er sich hinsetzen konnte. Dann machte er es sich so gut es ging bequem und wollte sein Headset aktivieren, doch da war nichts mehr. So ein Mist, fluchte Jack. Vermutlich hatte er das Teil verloren, als er durch die schmale Tür geklettert und dabei mit dem Kopf angestoßen war. Aber vielleicht hatte er Glück und das Headset lag im Wartungsschacht. Sollte es allerdings draußen liegen, hatte er im Moment keine Chance es wieder zu bekommen.

Noch einmal stieg er die Leiter nach unten und sah sich um. Aber sie war nirgendwo zu sehen. Das hieß er musste warten bis alles vorbei war. Erst dann konnte er wieder nach draußen und wenn er das Headset gefunden hatte, wieder Kontakt zu den anderen aufnehmen. Ein Problem war das nicht, denn Lorne konnte genauso gut mit der Antikertechnologie umgehen und würde es mit Sicherheit schaffen die Rapiditas auch ohne ihn zu fliegen. Das sie manchmal etwas bockig war, dass hatte er ihm ja bereits gesagt. Also kletterte er langsam wieder nach oben und ging zu der Stelle, an der er vorhin schon einmal gesessen hatte. Dort ließ er sich nieder und begann mit einem kleinen Teil, dass er neben sich gefunden hatte, zu spielen.

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Teyla Emmagan
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Beitrag von Teyla Emmagan » 06.03.2022, 01:33

cf: Brücke

Teyla vermied es einen, oder sogar mehrere Blicke auf die militärische Armbanduhr an ihrem linken Handgelenk zu werfen. Der Zeitdruck war ihr mehr als bewusst und sie wollte ihre volle Aufmerksamkeit dafür nutzen den richtigen Weg zu finden.
Die Diskrepanz zwischen den Plänen, die sie von diesem Raumschiff hatte ansehen können und dem, was sie tatsächlich hier draußen vorfand, war enorm. Die vorhandenen Beschädigungen und teils völlig unpassierbaren Gänge, erschwerten die Orientierung. Aber die Athosianerin versuchte sich stur nach dem Ablauf zu bewegen, den sie zuvor auf der Brücke bei der Betrachtung der Pläne mehrmals gedanklich durchgegangen war.
Sie konnte nicht sagen, wie lange sie für den vollständigen Weg gebraucht hatte. In Situationen wie diesen begleitete einen leider grundsätzlich das Gefühl, dass einem die Zeit regelrecht durch die Finger rann. Aber sie hoffte, dass sie schnell genug war um das Eindämmungsfeld noch aufschalten zu können, bevor die Öffnung des Hyperraumfensters erfolgte.

Als die Athosianerin schließlich im richtigen Gang ankam, sah sie sich kurz prüfend um. Die richtige Stelle an der Wandverkleidung war dieses Mal schnell gefunden, dank des Umstandes, dass das heute nicht ihr erster Ausflug in diesen Gängen war. Teyla stellte den Naquadahr-Reaktor neben ihren Füßen ab, öffnete die richtige Wandpanelle und betrachtete die dahinter liegenden Kristalle und Anschlüsse. Auch wenn sie immer noch nicht behaupten konnte, dass sie sich gut mit der Technologie dieser Ori auskannte, so traute sie sich dennoch dieses Mal zu diesen Auftrag ohne weitere Unterstützung von Colonel Carter per Funk umzusetzen.
Die junge Frau nahm das Verbindungskabel des verhältnismäßig kleinen Reaktors und schloss dieses direkt an einer Zuleitung zum Eindämmungsfeldgenerator an. Sobald das erledigt war, suchte sie nach den violetten Kristallen, um den Energieflussmesser, wie von Sam beschrieben, lahm zu legen.
Sobald auch das erledigt war, ging sie neben dem Naquadah-Reaktor in die Hocke. Die zuvor gezogenen Kristalle legte sie auf dem Boden ab, ehe sie sich nun der Aktivierung des Reaktors widmete. Sie war wirklich dankbar für die vielen Technikbeschulungen, die sie seit Beginn ihrer Zusammenarbeit mit der Atlantis-Expedition hatte wahrnehmen dürfen. Es gelang ihr ohne große Mühe den Reaktor zu aktivieren. Sobald das erledigt war, begab sie sich zum Bedienelement des Eindämmungsfeld-Generators.

Die Athosianerin atmete noch einmal tief durch, worauf sich erneut kurzzeitig die Feuchtigkeit ihres Atems auf der Innenseite ihres Visiers absetzte, und veränderte etwas ihren Stand. Sie wollte für den Fall der Fälle, dass es an den Verbindungen einen Funkenschlag gab, nicht zu nah an diesen stehen. Sobald das erledigt war, aktivierte sie den Generator, der direkt ein tiefes Brummen von sich gab.
Teyla wartete einen Augenblick und lauschte. Das unterschwellige Brummen blieb gleichmäßig und es hatte keinerlei besorgniserregende Funkenschläge gegeben.
Erleichtert senkte die junge Frau für einen Sekundenbruchteil ihre Augenlider, ehe sie ihr Funkgerät aktivierte:


„Teyla an Maschinenraum und Brücke, ich habe den Eindämmungsfeldgenerator aufgeschaltet. Ich bitte um Bestätigung und Freigabe des abgeriegelten Bereichs, damit ich die Suche nach General O’Neill aufnehmen kann.“
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Samantha Carter
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Beitrag von Samantha Carter » 19.04.2022, 01:21

Funkspruch aus dem Maschinenraum:

“Carter an Teyla, gut gemacht. Das Eindämmungsfeld hält. Ich bitte Sie trotzdem äußerst vorsichtig zu sein. Durch den schnellen Druckabfall wurde der Bereich wahrscheinlich stark beschädigt.”

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Teyla Emmagan
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Beitrag von Teyla Emmagan » 20.04.2022, 00:13

„Verstanden, Colonel. Teyla, Ende“, antwortete die Athosianerin auf den Funkspruch aus dem Maschinenraum.

Von Major Lorne hatte sie keine Reaktion erhalten, aber vermutlich lag das daran, dass er viel zu tief in die Trance abgetaucht war, die für die Steuerung der Schiffssysteme erforderlich war. Die Bestätigung der Funktionsfähigkeit des Eindämmungsfeldes von Sam reichte ihr als Grundlage aus, um sich ihrer nächsten Aufgabe zuzuwenden. Teyla zögerte nicht sondern rannte direkt los in die Richtung, aus der sie zuvor gekommen war. Bereits nach kurzer Zeit spürte sie die zusätzliche Anstrengung ihrer Lungen aufgrund der Sauerstoffmaske, die sie weiterhin trug. Für einen winzigen Moment überlegte sie die Maske abzuziehen, aber dann verwarf sie diesen Gedanken wieder. Sie hatte jetzt auf die Schnelle keine Möglichkeit herauszufinden wie genau es um die Atmosphäre um sie herum beschaffen war. Und sie konnte es sich nicht leisten hier draußen ohnmächtig zu werden, sowohl um General O’Neills als auch ihrer selbst willen. Also behielt sie die Sauerstoffmaske auf und ignorierte den allmählich zunehmenden Schmerz in ihrem Lungenmuskel.

Im Nu hatte die junge Frau es geschafft die Gänge so weit zurück zu verfolgen, bis sie an eine vertraute Kreuzung ankam und langsamer wurde. Dies war nun wieder der Weg, den General O’Neill vom Maschinenraum kommend genommen haben musste. Die Athosianerin warf einen flüchtigen Blick auf ihre Armbanduhr und eilte dann weiter. Der Boden unter ihren Füßen hatte schon vor einer Weile begonnen besorgniserregend zu zittern. Aber das war kein Grund für sie ihre Suche abzubrechen, ganz im Gegenteil. Zu ihrer Zufriedenheit stellte sie fest, dass die zuvor als gesperrt markierten Schotts nun wieder geöffnet waren. Major Lorne hatte also die erneute Freigabe des zuvor abgeriegelten Bereichs gegenüber der Schiffssysteme durchgesetzt.
Teyla lief weiter und sah sich mehrfach suchend um. Die Vibrationen des Schiffes wurden zunehmend stärker und zwangen sie dazu ihr Tempo zu verlangsamen, um noch halbwegs sicher auf den Füßen zu bleiben. Schließlich kam sie endlich an dem Wartungsschachtzugang an, dessen Nutzung ihr in den Log-Daten angezeigt worden war. Da ein alternativer Weg zu General O’Neill aufgrund der vielen beschädigten und teils unpassierbaren Gänge sicher schwer zu finden war, war der beste Ansatz vermutlich seinem Beispiel zu folgen. Die Athosianerin versuchte die Zugangstür zu öffnen, aber sie klemmte. Oder war sie von Innen verbarrikadiert?
Teyla versuchte es erneut, allerdings wieder erfolglos. Sie sah sich suchend um, gab es vielleicht irgendetwas, was ihr helfen konnte die Tür aufzuhebeln? Während ihre Augen über ihre direkte Umgebung wanderten, entdeckte sie etwas Kleines, schwarzes auf dem Boden unweit von der Zugangstür. Als sie sich hinunterbeugte um den Gegenstand aufzuheben, erkannte sie, dass es sich um ein Headset handelte. Aus Reflex ging ihr Griff zu ihrem Ohr, ihr eigenes trug sie noch. Dieses Headset dürfte damit wohl General O’Neill gehören. Damit wäre zumindest auch geklärt, warum er über Funk nicht erreichbar gewesen war.

Gerade, als die junge Athosianerin das Headset in ihrer Westentasche verstauen wollte, durchzog eine starke Erschütterung den Boden unter ihren Füßen. Wie aus dem Nichts schien sich Teylas Umfeld zur Seite zu neigen. Erschrocken versuchte sie nach irgendetwas zu greifen, um sich festzuhalten, aber vergebens. Sie wurde durch die unerwartete Seitwärtsbewegung von den Füßen gerissen und fiel mit der Schulter gegen die Tür des Wartungsschachtes zu ihrer linken. Ein schabendes, metallenes Geräusch ertönte, gefolgt von einem lauten Klappern.
Die Seitwärtsbewegung hörte ebenso ruckartig auf, wie sie angefangen hatte und ehe Teyla sich versah, hockte sie auf ihren Knien vor dem Wartungsschachtzugang. Sie zog etwas schärfer die Luft ein, während sie mit eine Hand vorsichtig an ihre schmerzende, linke Schulter griff. Na das würde sicher einen ordentlichen blauen Fleck geben… Vorsichtig bewegte die junge Frau kurz das Gelenk und stellte dabei erleichtert fest, dass zumindest nicht mehr passiert war. So unangenehm eine Prellung auch sein mochte, damit würde sie zweifelsfrei leben können. Ihr Blick wanderte erneut zur Tür. Immerhin hier hatten die Turbulenzen etwas Gutes bewirkt, denn die Tür hatte sich nun einen winzigen Spalt breit geöffnet.
Teyla raffte sich auf und versuchte die Tür weiter aufzuschieben. Sie bewegte sich ein kleines Stück, wurde dann aber erneut blockiert. Die Athosianerin versuchte mit einer schmalen Hand um die Tür herumzugreifen um zu tasten, ob sich irgendetwas dahinter befand. Sie musste ihre Finger und ihr Handgelenk unangenehm verrenken, schaffte es aber tatsächlich etwas zu ertasten, was halb unter der Tür zu klemmen schien. Sie versuchte daran zu ziehen, aber das war aufgrund des Winkels nahezu unmöglich. Währenddessen setzten die Erschütterungen des Bodens erneut ein. Teyla hielt kurz inne und legte ihre Fingerspitzen auf den hinter der Tür klemmenden Gegenstand. Sie konnte die Übertragung der Vibrationen auf diesen spüren. Vielleicht konnte sie das irgendwie nutzen.
Die junge Frau bemühte sich die Konturen, sowie sie für sie erreichbar waren, zu ertasten. Wegziehen oder schieben war definitiv nicht möglich. Aber vielleicht würde eine Gegenbewegung helfen. Die Athosianerin raffte sich auf und griff an die Tür. Sie wartete einen erneuten Moment ab, in dem eine Vibration den Schiffsrumpf durchfuhr und zog die wenige Zentimeter offen stehende Tür dann ruckartig zu sich. Ein kurzer Widerstand war zu spüren, der dann aber plötzlich verschwand. Es folgte ein Klirren und noch ehe dieses verstummt war, schob Teyla die Zugangstür zum Wartungsschacht auf. Tatsächlich ließ sie sich dieses Mal weit genug öffnen, um ihr ein Durchkommen zu ermöglichen.

Teyla atmete erleichtert aus. Ihre Hand ging bereits zu ihrem Funkgerät, als sie sie den Countdown realisierte, denn Colonel Carter an die Brücke und den Kontrollstuhlraum gerichtet hinunterzählte. Dies konnte sie unmöglich unterbrechen, daher griff sie auf den zweiten Weg zurück, über den sie zumindest in Richtung Maschinenraum eine Nachricht übermitteln konnte. Die Braunhaarige atmete etwas tiefer ein und schloss beim Beginn des Ausatmens für einen winzigen Augenblick ihre Augen. Sie bemühte sich erneut nach der vertrauten Präsenz des Wraith in Colonel Carters Gegenwart zu greifen.


>Skarg?<
Teyla spürte, dass ihre gedankliche Stimme etwas unsicher wirkte. Sie hatte noch nicht viel Erfahrung mit der direkten Kommunikation auf diesem Weg, eigentlich so gut wie gar keine. Aber sie hoffte, dass es ihr gelang ihre Gedanken erfolgreich zu übertragen.
>Bitte richten Sie Colonel Carter aus, dass es mir gelungen ist den Wartungsschacht zu öffnen, der wahrscheinlich von General O’Neill genutzt wurde. Ich habe ein Headset gefunden, das wohl ebenfalls dem General gehört. Ich versuche weiterhin ihn ausfindig zu machen, bin mir aber unsicher, ob wir es aufgrund der derzeitigen Erschütterungen riskieren können, uns in Richtung Brücke oder Maschinenraum zu bewegen.<

Teyla hörte das leider nur zu vertraute Zischen von Funken in ihrem Rücken und blickte in den Hauptgang zurück, von dem sie gekommen war. Nur ein paar Meter weit weg schien es einen Kurzschluss gegeben zu haben. Die Athosianerin blickte auf die ganzen Leitungen, die sich in diesem Wartungsschacht befanden. Sie wollte sich hier keine Minute länger aufhalten, als unbedingt notwendig… nicht wenn diverse Schiffssysteme offenbar an der Grenze zur Überlastung standen. Sie beeilte sich daher die Leiter hinauf zu klettern und den nächsten Ausgang zu suchen.

„General O’Neill?“, rief sie parallel in den recht dunklen Wartungsschacht vor sich, um auf sich aufmerksam zu machen, „Können Sie mich hören, General?“
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Skarg
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Beitrag von Skarg » 30.04.2022, 00:48

Telepathische Antwort an Teyla:

"Teyla, das klingt nach recht positiven Nachrichten. Ich werde es dem Colonel sofort ausrichten. Laut den Anzeigen werden die Erschütterungen vermutlich gleich deutlich stärker, ich empfehle, dass Sie zunächst auf Ihre eigene Sicherheit achten. Es wird aktuell wirklich zu riskant sein. Der Sprung sollte aber hoffentlich nicht mehr so lange dauern. Ich denke, auf die wenigen Minuten kommt es nun nicht mehr an. Ich halte Sie aber auf dem Laufenden, falls ich von Samantha Carter jetzt anderes höre. Passen Sie bitte auf sich auf."
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Jack ONeill
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Beitrag von Jack ONeill » 21.05.2022, 21:37

Lange war es ihm jedoch nicht vergönnt einfach hier zu sitzen und ein wenig zu spielen, denn plötzlich begann der Boden leicht zu zittern. Vermutlich hatte Lorne damit begonnen die Rapiditas davon zu überzeugen, die Vorbereitungen für die Öffnung des Hyperraumfensters zu beginnen und so wie er das Schiff kannte, passte ihm diese Anweisung nicht im geringsten. Aber er vertraute dem Colonel. Schließlich hatte er ihn bereits im SGC kennengelernt und ihn stets als zuverlässigen Mann erlebt. Wieso sollte er das hier nicht auch schaffen.

Viel mehr Sorgen machte er sich über die losen Deckenplatten über seinem Kopf. Bei jeder Bewegung schwangen sie bedrohlich hin und her. Und manchmal lösten sich sogar kleinere Teilchen und fiel zu Boden, oder auf ihn. Gut möglich das er hier nicht mehr lange bleiben konnte. Nur wo sollte er hin? Zurück zur Leiter würde nichts bringen, denn er konnte sich nicht vorstellen, dass Sam im Moment Zeit hatte sich um den Hüllenbruch zu kümmern, damit er den Wartungsschacht problemlos verlassen konnte. Und der Gang vor ihm war kaum noch passierbar.

Erneut erschütterte ein Beben die Rapiditas. Dieses Mal war es noch ein wenig stärker als das voran gegangene. Aber immer noch hielten die beschädigten Deckenplatten. Dennoch erhob sich Jack und stellte sich mit dem Rücken an die Wand, in der Hoffnung hier vielleicht nicht von herab stürzenden Trümmern getroffen zu werden. Aber da hatte er sich getäuscht. Bei den nun folgenden, recht heftigen Erschütterungen fielen einige der losen Platten herunter und Jack wurde von einer am Kopf getroffen. Zum Glück streifte sie ihn aber nur, bevor sie zu Boden fiel, doch er wusste nun das er hier auf keinen Fall bleiben konnte.

Ein kurzer Blick zurück zeigte ihm dann auch das hinter ihm inzwischen einige Trümmer lagen, durch die es ihm vermutlich kaum noch gelingen würde zur Leiter zu kommen. Also musste er dem Gang folgen und sehen wohin er führte. Vielleicht ja sogar zu einem anderen Ausgang aus dem Wartungsschacht, der nicht von dem Hüllenbruch betroffen war.

Ein paar Schritte weit kam er noch recht problemlos voran, auch wenn er immer wieder über am Boden liegende Platten und andere Trümmer klettern msste, doch dann war der Durchgang zu eng für ihm. Also musste er damit beginnen die Trümmer, die ihm den Weg versperrten, weg zu räumen. Eine mühsame Aufgabe, die er vor der Behandlung durch Athanasius vermutlich nicht mehr so einfach hätte erledigen können. Aber nun schaffte er es wieder, ohne das ihm gleich alle Glieder weh taten. Stück für Stück des kaputten Zeugs hob er hoch und legte es hinter sich an die Seite. So kam er langsam weiter voran. Bis plötzlich ein heftiger Ruck das Schiff erschütterte. Er war so stark, dass der General stürzte und ein Teil des gerade eben geschaffenen Durchgangs wieder einstürzte. Jedoch konnte er sich nicht vorstellen, dass das für das laute, vermutlich metallene Geräusch, dass er während seines Sturzes gehört hatte, verantwortlich gewesen war, denn das meiste Zeug, das hier lag war aus irgendeinem Dämmmaterial und nicht aus Metall. Er sah sich um, konnte aber auch sonst nichts in dem Gang entdecken, das so ein Geräusch erzeugt haben könnte. Das hieß, es konnte nur noch von der Eingangstür zu dem Wartungsschacht gekommen sein. Allerdings konnte er sich nicht vorstellen, dass dort jemand war der nach ihm suchte. Gut möglich das der Unterdruck irgendetwas aus der Wand gerissen hatte und dieses Teil die Tür getroffen hatte, als es hinaus gezogen worden war. Jack wartete noch einen kleinen Moment bis das schummrige Licht in dem Flur nicht mehr so stark flackerte und man wieder besser sehen konnte, dann fuhr er mit seiner Arbeit fort, auch wenn noch ein paar Mal hinter ihm ein klopfendes Geräusch zu hören war.

Nach ein paar Minuten hatte er es dann endlich geschafft den großen Haufen vor ihm so weit abzutragen, dass er hindurch passte. Vorsichtig kroch er durch das Loch und sah auf der anderen Seite einen kleinen Bereich, in dem nicht so viele Trümmer auf dem Boden lagen. Schnell sprang er hinunter und sah sich um. Viel war nicht zu sehen. Auf jeden Fall keine Tür, durch die er hier heraus kommen könnte. Also ging er langsam weiter, bis ihm plötzlich ein schmaler Spalt auffiel, durch den ein wenig Licht in den Gang fiel. Langsam ging Jack näher und versuchte durch die kleine Öffnung zu erkennen was hinter dem Spalt lag. Einfach war es nicht, aber nach einem kleinen Moment war er sich sicher das es ein Raum war. Er schien nicht groß zu ein, aber vielleicht gab es dort eine Tür die ihm die Möglichkeit verschaffte zurück zur Brücke zu kommen. Gut war auf jeden Fall, dass dieser Bereich nicht von dem Hüllenbruch betroffen war, denn sonst gäbe es auch hier in dem Gang schon längst keinen Sauerstoff mehr, weil er durch den Spalt gezogen worden wäre. Außerdem wären auch der Tisch, der in der Mitte des Raumes stand, und die Dinge die darauf lagen nicht mehr da. Nur würde es nicht einfach werden den Spalt so zu verbreitern das er hindurch passte. Aber irgendwie musste es klappen. Bestimmt würde er in dem ganzen Müll hier im Gang etwas finden was ihm helfen würde.

Schnell holte Jack tief Luft und begann in dem Haufen hinter sich zu suchen. Nach einer Weile hatte er ein recht stabiles Metallrohr gefunden. Damit würde es ihm bestimmt gelingen den Riss zu weiten. Sofort machte er sich ans Werk, bis es ihm so schien als ob jemand seinen Namen rufen würde. Das konnte doch gar nicht sein. Oder doch? Er lauschte noch intensiver und konnte hören, wie eine weibliche Stimme fragte, ob er sie hören konnte. Sams Stimme war es nicht. Aber das konnte ja auch nicht sein. Sie wurde im Moment dringend im Maschinenraum gebraucht. Also konnte es nur Teyla sein, denn eine weitere Frau hatten sie im Moment nicht an Bord der Rapiditas.
„Ja, ich kann sie hören, Teyla. Ich bin inzwischen den Gang weiter entlang gegangen. Wenn sie mir folgen möchten seien sie vorsichtig, denn bei jeder Erschütterung stürzen immer mehr Deckenplatten herunter, die den Gang weiter verschütten.“, rief er mit seiner dunklen Männerstimme zurück, die die junge Frau mit Sicherheit hören würde, da er sich noch nicht so weit von der Treppe entfernt hatte.

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Skarg
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Beitrag von Skarg » 24.06.2022, 20:20

Telepathischer Nachtrag an Teyla vom Maschinenraum aus:

"Teyla, entschuldigen Sie bitte die Verzögerung, wir haben starke Probleme im Maschinenraum. Samantha Carter kann per Funk nicht mehr nach Atlantis gelangen. Offenbar hat es den Funkverstärker auf unserer Ebene gekostet. Bitte geben sie an Doktor Weir folgendes weiter: Durch den Spalt bilden sich vermutlich Mikrowurmlöcher, die dabei helfen, mit dem Wurmlochantrieb ein stabiles großes Wurmloch zu erzeugen, durch das wir passieren können. Atlantis sollte den Wurmlochantrieb aktivieren.", fasste der Wraith schnell Sams Worte zusammen und hoffte, dass Teyla Atlantis noch mit ihrem Funk erreichen konnte.
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Teyla Emmagan
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Beitrag von Teyla Emmagan » 10.07.2022, 01:16

Teyla verspürte Erleichterung, als sie Skargs klare Antwort in ihrem Kopf hören konnte. Es war ein seltsames Gefühl, beinahe als würde er direkt neben ihr stehen und normal mit ihr Sprechen. Aber stattdessen trennten sie diverse Meter von Gängen aus speziellen metallischen Legierungen und die Absicherungen, die sowohl für die Brücke als auch den Maschinenraum als fundamentale Bestandteile eines Raumschiffs vorgeplant waren. Auch die Präsenz des Wraith selbst hatte tatsächlich eine Art beruhigende Wirkung. Insbesondere jetzt, wo sie außerhalb jeglicher Sicherheitsbereiche alleine auf diesem maroden Ori-Raumschiff unterwegs war.
Als Antwort sandte Teyla Skarg mehr ein Gefühl der Zustimmung hinsichtlich seiner abschließenden Bitte gepaart mit Dankbarkeit für seine Fürsorge übersandt, statt direkte Worte zu wählen. Natürlich hatte die Athosianerin den Wartungsschacht längst betreten und war bereits im Begriff die Leiter empor zu steigen, als sie die Rückantwort des Wraith erhalten hatte. Ihr war bewusst, dass das Betreten eines solchen Schachtes genau jetzt sicher nicht die klügste Idee war, aber wenn sie an die Funkensprünge zurückdachte, konnte sie sich im Gang selbst ebenso wenig sicher fühlen. Und sie hatte es schon immer als angenehmer empfunden in Bewegung zu sein und eine Aufgabe zu haben, als still irgendwo zu sitzen und abzuwarten, wie sich eine Situation entwickelte.

Teyla setzte ihren Weg daher fort, bis sie das nächste Stockwerk erreicht hatte, auf dem General O’Neill vielleicht diesen unangenehm engen Aufstiegsschacht verlassen hatte. Sie sah sich um, um musste feststellen, dass dieser gesamte Bereich in einem überaus schlechten Zustand war. Das Schiff um sie herum schien regelrecht auseinander zu bröckeln… Das war definitiv keine angenehme Vorstellung. Kurz nahm sich die junge Frau die Zeit sich aufmerksam umzusehen und nach Anzeichen von General O’Neill zu suchen. Es war nicht leicht und die Beleuchtung war überaus spärlich. Teyla griff daher nach der kleinen Taschenlampe, die sie in einer dafür vorgesehenen Tasche an ihrem breiten Einsatzgürtel trug. Sie schaltete die Taschenlampe ein und ließ den Lichtkegel erneut suchend über ihre Umgebung wandern. Und tatsächlich! Durch die vielen Beschädigungen an den sie umgebenden Baumaterialien hatten sich stellenweise kleine Staubschichten auf dem dunklen Boden abgesetzt. In diesen konnte sie eindeutige Spuren dafür erkennen, dass sich hier jemand aufgehalten haben musste.
Die Athosianerin holte etwas tiefer Luft, um nach dem General zu rufen, realisierte dann aber, dass sie noch immer ihre Sauerstoffmaske trug, die ihre Stimme deutlich dämpfen würde. Wieso hatte sie vorher noch nicht daran gedacht? Ihre Augen wanderten kurz über ihre Umgebung, General O’Neill war definitiv nicht hier bei dieser Leiter, also musste es ihm gut genug gehen, um seinen Weg fortzusetzen. Das sprach für eine annehmbare Atmosphäre. Teyla griff daher nach dem elastischen Riemen, der die Sauerstoffmaske an ihrem Kopf hielt und zog ihn nach oben weg. Sie verspürte kurz das unangenehme Druckgefühl auf ihrer Haut, als sich die Umrandung der Maske augenscheinlich dagegen wehrte, sich zu lösen. Aber das Gefühl verschwand ihm Nu wieder.
Die junge Frau nahm einen vorsichtigen Atemzug. Die Luft war gut, soweit sie das beurteilen konnte. Wenn auch unangenehm stickig und staubig. Sie nutzte das elastische Band um die Maske an einer Schlaufe an ihrer Weste festzubinden und rief nun erneut nach General O’Neill.

Sie hatte beinahe nicht damit gerechnet, tatsächlich eine Antwort zu bekommen, doch kurz darauf tönte die tiefe Stimme des Generals aus den Tiefen des sich vor ihr erstreckenden Ganges. Ein erfreutes Lächeln legte sich auf Teyla‘s Lippen. Sie wollte gerade zu einer Antwort für O’Neill ansetzten, als sie plötzlich noch einmal Skargs Stimme in ihrem Kopf hörte. Die Athosianerin hielt inne und lauschte aufmerksam in sich hinein. Sie konnte parallel regelrecht die körperliche Anstrengung fühlen, der der Wraith offenbar kürzlich ausgesetzt war. Sie fragte sich, was genau im Maschinenraum los war, auch im Hinblick auf die Sicherheit von Samantha Carter und dem Sicherungsteam, aber sie verwarf diesen Gedanken augenblicklich. Es gab gerade weitaus wichtigeres als ihre eigene Neugier zu befriedigen.
Unbewusst nickte Teyla, als ihre rechte Hand bereits zu ihrem Funkgerät wanderte um den richtigen Kanal zu schalten. Sie hatte bisher keine Probleme mit der Kommunikation mit Atlantnis gehabt. Vielleicht auch aufgrund ihrer Position auf der Rapiditas. Wenige Meter konnten im Hinblick auf die Reichweite bei den menschlichen Funkgeräten bereits einen großen Unterschied machen. Oder aber es lag daran, dass ihre Technik zu dem für Atlantis ausglegten System gehörte. Sie hoffte jedenfalls, dass ihr Funkgerät weiter zuverlässig funktionierte.
Teyla betätigte die Sprechtaste und sprach direkt die Worte des Wraith nach:


„Teyla an Dr. Weir mit einer Mitteilung vom Maschinenraum der Rapiditas: Durch den Spalt bilden sich vermutlich Mikrowurmlöcher, die dabei helfen, mit dem Wurmlochantrieb ein stabiles großes Wurmloch zu erzeugen, durch das wir passieren können. Atlantnis sollte den Wurmlochantrieb aktivieren.“

Sobald sie ausgesprochen hatte, wandte sich Teyla gedanklich an Skarg:
>Ich habe die Nachricht übermittelt. Eine Bestätigung vom Kontrollturm steht noch aus. Aber ich hatte flüchtig Kontakt mit General O’Neill und melde mich wieder, sobald ich zu ihm vordringen konnte.<
Da dies nun erledigt war, wandte die Athosianerin ihre Aufmerksamkeit wieder auf ihre Umgebung und den Air Force General, der nicht mehr weit sein konnte. Sein Hinweis bezüglich der losen Deckenplatten ließ ihre Augen prüfend nach oben wandern. Dieser Bereich hier war wirklich alles andere als einladend, sie würde sich daher beeilen O’Neill zu folgen. Teyla verstaute ihre Taschenlampe wieder in ihrem Gürtel. Nun da sie wusste, in welche Richtung sich der General befand und ebenso, dass er noch in Hörweite war, war die dämmrige Beleuchtung ausreichend um sich weiter fort zu bewegen. Zudem würde sie vermutlich beide Hände gut gebrauchen können, entweder um sich vor herunterfallenden Trümmerteilen zu schützen, oder aber um diese aus dem Weg zu räumen, wenn sie nicht mehr weiter kam.

Teyla machte sich daher nun eilig daran dem Gang weiter zu folgen. Nach nur wenigen Schritten musste sie sich bereits mit den ersten sperrigen Trümmerteilen auseinandersetzten, aber ihre kleine und schlanke Statur erwies sich als ein großer Vorteil in dieser Situation. Nur die militärische Ausrüstung, die sie in ihrer Weste und an ihrem Gürtel bei sich trug, macht es ihr etwas schwer. Sie war wirklich froh, dass es keinerlei Anlass dafür gegeben hatte eine Maschinenpistole und eine bepackten Rucksack bei sich zu führen.
Es dauerte etwas und die Athosianerin musste tatsächlich das eine oder andere Mal fest die Zähne aufeinander beißen, wenn sich die deutliche Prellung an ihrer linken Schulter bemerkbar machte. Aber schließlich erreichte sie das Loch, dass General O’Neill mühselig in dem versperrten Durchgang freigelegt hatte. Vorsichtig streckte sie ihren Kopf hindurch, um herauszufinden, wie es auf der anderen Seite aussah und welches wohl der sinnvollste Weg durch die Öffnung war. Mit dem Kopf oder mit den Füßen voran? Tatsächlich entdeckte Teyla nun endlich den Offizier, nach dem sie gesucht hatte.

>Ich habe den General erreicht, er ist wohlauf< richtete die Athosianerin beinahe intuitiv bereits eine Nachricht an Skarg, ehe sie O’Neill ansprach.


„General, es ist beruhigend Sie zu sehen. Wir sollten versuchen einen halbwegs sicheren Bereich aufzusuchen. Es scheint Probleme bei der Umsetzung des ersten Lösungsvorschlags hinsichtlich unserer Situation zu geben. Colonel Carter und Skarg haben Dr. Weir empfohlen den Wurmlochantrieb einzusetzen.“

Erst jetzt als sie diese Informationen widerholte, wurden Teyla die Implikationen wirklich bewusst. Sie war zuvor so sehr einfach nur auf die Erfüllung ihrer Aufgaben konzentriert gewesen, dass sie ihren Gedanken keinen Raum dazu gelassen hatte, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Doch jetzt, wo sie sowohl die Informationen an Atlantis weitergeben, als auch den General gefunden hatte, konnte sie sich kaum dagegen wehren, dass ihre Gedanken zu John Sheppard wanderten.
Die Athosianerin atmete unbewusst etwas tiefer ein und schluckte leicht. Nein, sie konnte und durfte jetzt keine negativen Gedanken in diesem Maße zulassen. Sie musste Vertrauen haben. Vertrauen in Johns Urteilskraft und seine Fähigkeiten. Sie wusste, dass dieser Mann in beiderlei Hinsicht dieses Vertrauen mehr als verdiente. Und alles andere… nun, da half wahrscheinlich lediglich beten.
Teyla spürte, wie ihr ein kalter Schauer den Rücken hinab lief und sie biss ihre Zähne fest zusammen, ehe sie sich nun daran machte das Loch zu durchqueren und auf General O’Neills Seite des Trümmerhaufens zu landen.
“We are going to fight. We are going to be hurt. And in the end, we will stand.”
― "Roland Deschain" aus Stephen King, "The Drawing of the Three"

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Elizabeth Weir
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Beitrag von Elizabeth Weir » 20.08.2022, 18:16

Funkspruch aus dem Tor- und Kontrollraum

„In Ordnung Teyla. Werden wir tun.“

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Skarg
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Beitrag von Skarg » 18.09.2022, 18:13

Telepathisch an Teyla vom Maschinenraum aus:

"Das sind hervorragende Nachrichten, Teyla. Richten sie ihm Grüße aus. Ich habe auch gute Nachrichten vom Maschinenraum: Wir haben die Subraumblase verlassen und sind nicht mehr in akuter Gefahr. Passen sie trotzdem weiter auf sich auf, die Rapiditas ist doch sehr stark beschädigt und der Sauerstoffgehalt in manchen Bereichen ist etwas zu niedrig", antwortete der Wraith telepathisch an Teyla.
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