Maschinenraum

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Rodney McKay
Wissenschaftlicher Leiter Atlantis, Teammitglied SGA-1
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Beitrag von Rodney McKay » 26.09.2017, 21:41

Jonas Quinn, Kianna Cyr, Ronon Dex, Rodney McKay

Rodney konnte sich vorstellen, dass der gesamte Landeanflug ein Abenteuer werden würde. Ihm war die Ori-Technologie nicht ganz fremd und er war sich sicher, dass das Schiff einiges einstecken konnte. Aber dieses hier, hatte schon zu viele Lecks, als dass es tatsächlich in einem Stück auf dem Pier von Atlantis aufsetzen würde. Da machte er sich keine Illusionen. Sie mussten nur so viel vom Schiff zusammen halten und so lange zusammen halten, dass die Besatzung überleben würde. Irgendwie würden sie das schon hinbekommen. Nachdem wohl Jack O'Neill dieses Schiff steuerte, musste alles gut gehen. Denn O'Neill hatte bereits die unmöglichsten Situationen überstanden.

Ihr kleines Grüppchen im Maschinenraum dezimierte sich auf einen Schlag. Wie McKay erwartet hatte, wollte Sheppard jedoch, dass Jonas und seine Freundin hier blieben. Natürlich, auch der Colonel wollte kein Klotz am Bein. Kurz blickte der Kanadier zu den beiden, als er sich bei diesem bösen Gedanken erwischte.

McKay lauschte der Durchsage, die durch den Maschinenraum, als auch sämtliche Korridore hallte. Sie gingen in den Landeanflug über. Er spürte deutlich den fragenden Blick von Ronon, wandte sich an ihn.


„Alles gut, wir sind hier sicher. Aber Sie sollten sich gut festhalten. Ihr auch.“, der letzte Teil richtete sich an Jonas und seine Begleiterin.

Wie erwartet fing das Schiff schon kurz darauf zu bocken und zu ruckeln an. Das ging eine ganze Weile so weiter, wurde intensiver. Rodney hatte selbst hier das Gefühl, dass die Hitze, welche sich an der Außenhaut aufgrund der extremen Reibung beim Eintritt bilden musste, selbst hier im Maschinenraum spürbar war. Aber das bildete er sich nur ein... oder doch nicht? Als er das Diagnoseprogramm überwachte und den Status der einzelnen Systeme prüfte, blinkten ihm zahlreiche Warnhinweise entgegen. Aber O'Neill schien das Schiff soweit im Griff zu haben. Ein weiteres lautes Scheppern. Wurde die Luft gerade dünn? Ein Blick auf die Lebenserhaltungssysteme bestätigten, dass diese auf ein Minimum heruntergefallen waren. Aber die Schilde hielten noch durch, das war im Augenblick das einzige, was zählte.

Und dann spürte man deutlich, wie das Schiff aufsetzte. Rodney krallte sich an den Konsolen fest, um nicht zu stürzen.


„Ich denke... wir haben es geschafft...“

Jonas Quinn

Beitrag von Jonas Quinn » 30.11.2017, 20:09

Jonas Quinn, Kianna Cyr, Ronon Dex, Rodney McKay

Gerade in dem Moment, als Jonas zu einer Antwort ansetzen wollte, ging auch schon der erste heftige Ruck durchs Schiff, welcher ihn so unvorbereitet traf, dass er beinahe zu Boden sank. Schnell griff er sich eine Stange, welche an der Wand festgemacht war und hielt sich mit einer Hand an dieser fest. Seine andere Hand griff nach dem Arm von Kianna um diese vor einem möglichem Sturz mit folgendem Aufprall zu schützen. Ja, er sorgte sich immer sehr um seine Freundin und half ihr immer, wenn es irgendwie notwendig war beziehungsweise er es konnte. Kaum hatten sich beide wieder einigermaßen gefangen, blickte Jonas auch schon fragend und beinahe etwas finster zu Rodney, verdammt hätte er sie hiervor nicht warnen können?

Dummerweise tat dieser solch wichtige Sachen meistens dann, wenn es eh schon zu spät war, zumindest war es in diesem Fall hier so. Erst nachdem beide schon ordentlich durchgeschüttelt wurden, warnte McKay vor der unsanften Landung, was ihm einen weitern schiefen Blick von Jonas einbrachte. Kurzerhand sah der Langaraner dann wieder zu Kianna, welcher es zum Glück gut zu gehen schien, sicherheitshalber fragte er allerdings noch einmal nach.
"Ist bei dir alles klar?" Ein sanftes Lächeln zierte die Lippen des jungen Wissenschaftlers, während er seine beste Freundin so ansah. Irgendwie hatte die Dame schon immer eine gewisse Wirkung auf ihn, die ihn seine Probleme und Sorgen zumindest mal einen Moment lang vergessen ließen und ihm ein Lächeln abringen konnte.

Gerade als Jonas dachte, dass sie es geschafft hätten, wackelte das Schiff noch ein paar weitere Male heftig und setzte zur Landung an, welche wirklich sehr wackelig und kaum heil zu "überstehen" war... im wahrsten Sinne des Wortes. Mehrmals musst sich Jonas kräftig an der Stange festkrallen um Kianna nicht mit zu Boden zu reißen, was ihm auch tatsächlich gelang. Als das Schiff dann endlich bei Atlantis zum stehen kam, hörte man den jungen Wissenschaftler einmal aufatmen, ja es tat gut, endlich wieder sowas ähnliches wie festen Boden unter den Füßen zu haben. Langsam ließ er erst die Stange und dann Kianna los, sah sie prüfend an, ob sie alles ebenso heil überstanden hatte, wie er. Zum Glück schien dem so... oder?

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SG-NPC
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Beitrag von SG-NPC » 06.05.2018, 00:45

Jonas Quinn, Kianna Cyr, Ronon Dex, Rodney McKay

Plötzlich ging ein starker Ruck durch das gesamte Schiff und Kianna wäre fast zu Boden geworfen worden, wenn Jonas sie nicht festgehalten hätte. Dankbar sah sie ihren Freund an und nickte ihm dann leicht zu. „Ja, es ist alles in Ordnung.“, antwortete sie ihm freundlich und hielt sich dann auch an einem Rohr fest, das an einer Wand verlief. Diese Landung würde wahrscheinlich wirklich sehr rau und unangenehm werden. Aber solange sie es in einem Stück schafften in Atlantis zu landen, würde sich Kianna nicht beschweren. Sie hatten nun schon so viel durchgemacht. Da würden sie die Landung sicherlich auch noch überstehen.

Die Vibrationen des Schiffes wurden immer stärker und Kianna hatte das Gefühl, dass die Temperatur im Maschinenraum kontinuierlich anstieg. Die beschädigten Maschinen und Aggregate schienen bis an ihre Belastungsgrenze ausgelastet zu sein. Auf einmal begannen Funken aus einem der vielen Kabel, die auf dem Boden lagen, zu fliegen und schon bald schien noch ein weiteres Kabel der Belastung nicht mehr standzuhalten. Wenn Colonel Carter sich nicht auf der Krankenstation befinden würde, dann hätte sie hier sicherlich alle Hände voll zu tun, aber so mussten sie vollständig diesem Rodney McKay vertrauen und obwohl sie ihn bisher nicht unbedingt für eine nette Person gehalten hatte, schien er zumindest etwas von seiner Arbeit zu verstehen. Trotz der Überlastungen schien es ihm zu gelingen die Systeme so weit zu stabilisieren, dass sie nicht abstürzten.

Einige quälend lange Minuten verstrichen, doch dann landeten sie endlich in Atlantis und die Erschütterungen und Vibrationen hörten auf.
„Es ist vorbei.“ Erleichtert atmete Kianna auf und löste ihre verkrampften Finger von dem Rohr. Erst nun fiel ihr auf, dass Jonas sie die gesamte Zeit mit einer Hand festgehalten hatte. Er hatte sie scheinbar sogar so stark festgehalten, dass die Stelle nun ein wenig schmerzte. Aber das war nun auch egal. Das einzige, was zählte, war, dass sie nun endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatten und in Sicherheit waren.

Nach der Landung dauerte es zwar noch einen Augenblick, doch dann kam auch endlich die Durchsage, dass sie das Raumschiff verlassen durften. Nach den langen Wochen, in denen sie auf der Rapiditas eingesperrt gewesen waren, würden sie endlich wieder frische Luft bekommen und Kianna freute sich darauf schon mehr als auf alles andere. Am liebsten würde sie nun sofort dem Befehl von General O‘Neill nachkommen und dieses Raumschiff verlassen, aber obwohl sie gelandet waren gab es hier gewiss noch einiges zu tun. Die Systeme des Raumschiffs mussten gesichert und heruntergefahren werden. Erst dann konnten sie den Maschinenraum der Rapiditas unüberwacht zurücklassen. Aber würde Doktor McKay sie überhaupt helfen lassen? Bisher hatte er alles vollkommen alleine gemacht und Kianna vermutete nicht, dass sich nun etwas daran ändern würde. Dennoch wandte sie sich kurz an den fremden Wissenschaftler aus Atlantis.
„Können wir ihnen helfen?“, fragte sie höflich, obwohl sie vermutete, dass sie die Antwort bereits kannte.

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John Sheppard
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Beitrag von John Sheppard » 13.04.2019, 20:40

Funkspruch von Sheppard an McKay

„Sheppard an McKay, haben sie schon herausgefunden, ob wir die Energiequelle ausbauen und mit der von Atlantis verbinden können?“

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Rodney McKay
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Beitrag von Rodney McKay » 17.09.2019, 22:36

Jonas Quinn, Kianna Cyr, Ronon Dex, Rodney McKay

Gedanklich zählte Rodney auf 5, klammerte sich während dieser Zeit noch an dem Kontrollpult vor sich fest. Aber selbst, als er die 5 erreicht hatte, blieb alles ruhig und damit war wohl seine erste Feststellung, dass sie tatsächlich gelandet waren, wirklich richtig gewesen. Langsam löste er seine Finger, atmete kurz durch und sah zu Jonas und seiner Freundin, ob die beiden noch auf den Beinen waren. Die eher beschuldigenden Blicke von Jonas, als die Turbulenzen begannen, hatte McKay geflissentlich ignoriert... es war sowieso zu spät, um irgendetwas zu ändern.

"Na wenn das mal keine großartige Landung war...", gab Rodney ironisch von sich. Und dann war für ihn auch der 'Schockmoment' vorbei und er widmete sich wieder dem Schiffscomputer. Er wollte zunächst einmal schauen, welche Systeme mit der Landung vielleicht überbeansprucht wurden und somit ausgefallen sind. Danach sollte er nahtlos mit der Arbeit beginnen und prüfen, inwiefern eine Verbindung der Energiequelle mit Atlantis bewirkt werden könnte... das würde eine ziemliche Herausforderung werden... Seine Finger huschten bereits wieder über die Kontrollen, um möglichst fix die Schiffssysteme zu überprüfen, als Jonas' Freundin ihre Hilfer anboten. Er hielt kurz inne. "Nein, schon gut, schnappen Sie erst einmal frische Luft. Ich komme alleine klar." Gerade, als er weiterarbeiten wollte, schreckte er schon wieder zusammen... Sheppard funkte ihn an. Missmutig schnaubte er kurz und setzte dann zu einer Antwort an.

"McKay hier. Colonel, ch weiß ja, dass ich Sie in den letzten Jahren immer wieder mit Wundern überrascht habe, aber bislang ist es mir noch nicht gelungen, das Raum-Zeit-Kontinuum so zu kontrollieren, dass ich in so kurzer Zeit die Technologien zweier rivalisierender Völker auf einen Nenner bringen könnte..." Rodney gab zu, dass seine Antwort womöglich etwas zu unfair dem Colonel gegenüber war. Schließlich wollten sie alle nur das gleiche: Atlantis schnellstmöglich in Sicherheit bringen. "Die kurze Antwort ist: Nein, ich habe noch keine Lösung."

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