Balkone
- Samantha Carter
- Erster Offizier Rapiditas, Teammitglied SG-1
- Beiträge: 857
- Registriert: 20.05.2009, 16:55
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...
- Elizabeth Weir
- Expeditionsleiterin Atlantis
- Beiträge: 133
- Registriert: 23.07.2010, 16:55
cf: Kontrollraum
Die Bucht in der sie gelandet waren wirkte sehr ruhig. An ihrem Ufer standen schöne große Bäume die sich, genauso wie die Wolken, auf der ruhigen Wasseroberfläche spiegelten. So wie es aussah war die Sonne erst vor kurzem aufgegangen, denn sie stand noch recht tief und in den Kronen der Bäume hing noch ein leichter Dunst von der Nacht. Doch da nur wenige Wolken am Himmel zu sehen waren, würde es vermutlich ein schöner und sehr sonniger Tag werden. Wie schade das sie den Schild noch nicht senken konnten und ein wenig die wärmenden Strahlen der Sonne genießen konnten. Das würde allen bestimmt sehr gut tun. Besonders für die Kinder der Athosianer wäre es mit Sicherheit schön ein wenig auf dem Pier spielen zu können, nachdem sie so lange eingesperrt gewesen waren. Aber darauf mussten sie leider noch warten.
Liz ließ ihren Blick noch ein wenig weiter über die Bäume am Ufer gleiten, als sie plötzlich eine Bewegung wahr nahm. Sie erschrak, den im ersten Moment vermutete sie einen Feind, der sie angreifen wollte, doch dann sah sie das es ein etwas größerer Vogel war, der sich in die Luft erhob und davon flog. Sie freute sich das es hier offensichtlich auch Vogel gab, denn sie mochte Vögel. Sie liebte ihr fröhliches Wesen und ihren schönen Gesang und war schon gespannt darauf wie sie klingen würden. Ob es dann auch Fische gab? Wahrscheinlich schon. Das würde ihre Angler freuen. Besonders Carson.
Um zu sehen ob sie villeicht etwas serkennen konnte, lehnte sie sich mit ihren Ellenbogen auf das Gelände und wurde sofort mit einem heftigen Schmerz in der Schulter daran erinnert, dass ihr Arm noch nicht in Ordnung war. Sofort richtete sie sich wieder auf und blickte zurück zu dem Wald. Der leichte Dunst hatte sich inzwischen ein wenig gelichtet und plötzlich hatte sie den Eindruck in der Ferne ein Gebäude zu sehen. Es schien ihren Türmen zu ähneln. Das hieß wenn ihr ihre müden Augen keinen Streich spielten. Doch wenn nicht, bedeutete das dann das die Antiker möglicherweise schon einmal hier gewesen waren? Das würde auf jeden Fall dazu passen, dass es quasi eine Anlegestelle für das Stadtschiff gegeben hatte. Nur wieso hatten sie dann in der Antikerdatenbank nichts gefunden? Das war seltsam und Liz glaubte so langsam immer mehr daran, dass sie hier noch so einiges erwartete.
Die Bucht in der sie gelandet waren wirkte sehr ruhig. An ihrem Ufer standen schöne große Bäume die sich, genauso wie die Wolken, auf der ruhigen Wasseroberfläche spiegelten. So wie es aussah war die Sonne erst vor kurzem aufgegangen, denn sie stand noch recht tief und in den Kronen der Bäume hing noch ein leichter Dunst von der Nacht. Doch da nur wenige Wolken am Himmel zu sehen waren, würde es vermutlich ein schöner und sehr sonniger Tag werden. Wie schade das sie den Schild noch nicht senken konnten und ein wenig die wärmenden Strahlen der Sonne genießen konnten. Das würde allen bestimmt sehr gut tun. Besonders für die Kinder der Athosianer wäre es mit Sicherheit schön ein wenig auf dem Pier spielen zu können, nachdem sie so lange eingesperrt gewesen waren. Aber darauf mussten sie leider noch warten.
Liz ließ ihren Blick noch ein wenig weiter über die Bäume am Ufer gleiten, als sie plötzlich eine Bewegung wahr nahm. Sie erschrak, den im ersten Moment vermutete sie einen Feind, der sie angreifen wollte, doch dann sah sie das es ein etwas größerer Vogel war, der sich in die Luft erhob und davon flog. Sie freute sich das es hier offensichtlich auch Vogel gab, denn sie mochte Vögel. Sie liebte ihr fröhliches Wesen und ihren schönen Gesang und war schon gespannt darauf wie sie klingen würden. Ob es dann auch Fische gab? Wahrscheinlich schon. Das würde ihre Angler freuen. Besonders Carson.
Um zu sehen ob sie villeicht etwas serkennen konnte, lehnte sie sich mit ihren Ellenbogen auf das Gelände und wurde sofort mit einem heftigen Schmerz in der Schulter daran erinnert, dass ihr Arm noch nicht in Ordnung war. Sofort richtete sie sich wieder auf und blickte zurück zu dem Wald. Der leichte Dunst hatte sich inzwischen ein wenig gelichtet und plötzlich hatte sie den Eindruck in der Ferne ein Gebäude zu sehen. Es schien ihren Türmen zu ähneln. Das hieß wenn ihr ihre müden Augen keinen Streich spielten. Doch wenn nicht, bedeutete das dann das die Antiker möglicherweise schon einmal hier gewesen waren? Das würde auf jeden Fall dazu passen, dass es quasi eine Anlegestelle für das Stadtschiff gegeben hatte. Nur wieso hatten sie dann in der Antikerdatenbank nichts gefunden? Das war seltsam und Liz glaubte so langsam immer mehr daran, dass sie hier noch so einiges erwartete.
- Janet Fraiser
- Chefärztin Rapiditas
- Beiträge: 38
- Registriert: 04.08.2018, 20:45
Funkspruch aus Isolationsraum 2
“Doktor Weir, hier Fraiser. Bitte entschuldigen Sie, dass ich Sie bisher noch nicht erneut kontaktiert habe. Wir haben aktuell noch sehr viele Patienten auf der Krankenstation.”
“Colonel Sheppards Zustand ist weiterhin kritisch. Wir haben inzwischen seine Körpertemperatur auf 32 °C heruntergekühlt und ihn ins künstliche Koma gelegt. Seine Blutwerte und sein Puls sind weiterhin gut. Die Einblutung im Gehirn ist nicht größer geworden und dürfte nur geringen Einfluss auf seine Prognose haben. Er atmet trotz Narkose selbstständig, aber seine Hirnwellen sind besorgniserregend. Sobald Doktor Beckett wieder wach ist, möchte ich mit ihm eine genauere Analyse der Daten durchführen. Als Colonel Sheppards betreuender Arzt während des Fluges kann er die Daten wahrscheinlich besser einschätzen als ich.”
“Doktor Weir, hier Fraiser. Bitte entschuldigen Sie, dass ich Sie bisher noch nicht erneut kontaktiert habe. Wir haben aktuell noch sehr viele Patienten auf der Krankenstation.”
“Colonel Sheppards Zustand ist weiterhin kritisch. Wir haben inzwischen seine Körpertemperatur auf 32 °C heruntergekühlt und ihn ins künstliche Koma gelegt. Seine Blutwerte und sein Puls sind weiterhin gut. Die Einblutung im Gehirn ist nicht größer geworden und dürfte nur geringen Einfluss auf seine Prognose haben. Er atmet trotz Narkose selbstständig, aber seine Hirnwellen sind besorgniserregend. Sobald Doktor Beckett wieder wach ist, möchte ich mit ihm eine genauere Analyse der Daten durchführen. Als Colonel Sheppards betreuender Arzt während des Fluges kann er die Daten wahrscheinlich besser einschätzen als ich.”
- Elizabeth Weir
- Expeditionsleiterin Atlantis
- Beiträge: 133
- Registriert: 23.07.2010, 16:55
Liz lehnte sich ein wenig gegen das Geländer und sah auf das Meer hinaus, bis ihr einfiel das Dr. Fraiser sich bisher immer noch nicht gemeldet hatte. Gut, nach dem recht unruhigen Flug hatte die Frau mit Sicherheit im Moment genug zu tun. Und dann kam auch noch der Colonel hinzu, denn Carson musste sich nach der Übernahme des Kontrollstuhls bestimmt erst einmal ein wenig ausruhen.
Obwohl Elizabeth das alles klar war, wurde sie immer unruhiger, bis sie endlich Dr. Fraisers Stimme hörte. Die Frau entschuldigte sich auch sofort dafür das sie sich erst jetzt meldete. Aber es war wirklich so, dass sie sich um einige Verletzte kümmern musste. Glücklicherweise schienen sie wenigstens keine Schwerverletzten zu haben, bis auf John.
Besorgt lauschte sie den Erklärungen, konnte aber auch verstehen das Dr. Fraiser sich für eine endgültige Diagnose erst mit Carson absprechen wollte, der allerdings, wie sie bereits vermutet hatte, sich im Moment ein wenig ausruhte. Das war ein gutes Zeichen, denn Dr.Beckett würde sich, wenn er einen Patienten hatte bei dem es um Leben und Tod ging, niemals hinlegen. Und die anderen Werte klangen in Lizs Ohren nicht so schlecht. Besonders schön war, dass sich die Hirnblutung nicht verschlimmert hatte, dafür waren die Hirnwellen immer noch besorgniserregend. Hoffentlich hatte er sich bei der Verbindung mit der Stadt nicht übernommen und sich dadurch Schäden zugezogen von denen er sich möglicherweise nicht mehr oder nur noch schwer erholen würde. „Das kann ich gut verstehen, dass sie im Moment sehr viel zu tun haben und dadurch kaum Zeit finden um auf Funksprüche zu reagieren. Deshalb vielen Dank das sie sich trotzdem gemeldet haben und ich will sie auch nicht lange aufhalten. Ich habe nur eine kurze Frage, denken sie, dass der Colonel es schafft?“
Obwohl Elizabeth das alles klar war, wurde sie immer unruhiger, bis sie endlich Dr. Fraisers Stimme hörte. Die Frau entschuldigte sich auch sofort dafür das sie sich erst jetzt meldete. Aber es war wirklich so, dass sie sich um einige Verletzte kümmern musste. Glücklicherweise schienen sie wenigstens keine Schwerverletzten zu haben, bis auf John.
Besorgt lauschte sie den Erklärungen, konnte aber auch verstehen das Dr. Fraiser sich für eine endgültige Diagnose erst mit Carson absprechen wollte, der allerdings, wie sie bereits vermutet hatte, sich im Moment ein wenig ausruhte. Das war ein gutes Zeichen, denn Dr.Beckett würde sich, wenn er einen Patienten hatte bei dem es um Leben und Tod ging, niemals hinlegen. Und die anderen Werte klangen in Lizs Ohren nicht so schlecht. Besonders schön war, dass sich die Hirnblutung nicht verschlimmert hatte, dafür waren die Hirnwellen immer noch besorgniserregend. Hoffentlich hatte er sich bei der Verbindung mit der Stadt nicht übernommen und sich dadurch Schäden zugezogen von denen er sich möglicherweise nicht mehr oder nur noch schwer erholen würde. „Das kann ich gut verstehen, dass sie im Moment sehr viel zu tun haben und dadurch kaum Zeit finden um auf Funksprüche zu reagieren. Deshalb vielen Dank das sie sich trotzdem gemeldet haben und ich will sie auch nicht lange aufhalten. Ich habe nur eine kurze Frage, denken sie, dass der Colonel es schafft?“
- Janet Fraiser
- Chefärztin Rapiditas
- Beiträge: 38
- Registriert: 04.08.2018, 20:45
Funkspruch aus Isolationsraum 2
“Tut mir Leid, Ma’am, aber zum aktuellen Zeitpunkt kann ich keine…”, begann Janet schließlich und unterbrach sich plötzlich. Es dauerte einen Moment, dann fuhr sie mit ihrem Funkspruch fort. Obwohl sie sich dazu zwang nicht zu optimistisch zu sein, war ihrer Stimme doch deutlich anzuhören, dass sie nicht mehr ganz so besorgt war, wie noch vor wenigen Minuten. “Bitte entschuldigen Sie die Unterbrechung, Doktor Weir. Bei Colonel Sheppard gab es soeben eine unerwartete Entwicklung. Sein Zustand scheint sich zu ver…” Erneut unterbrach sich Janet, bevor sie dazu gezwungen war den Funkspruch zu beenden. “Medizinischer Notfall, Fraiser Over.”
“Tut mir Leid, Ma’am, aber zum aktuellen Zeitpunkt kann ich keine…”, begann Janet schließlich und unterbrach sich plötzlich. Es dauerte einen Moment, dann fuhr sie mit ihrem Funkspruch fort. Obwohl sie sich dazu zwang nicht zu optimistisch zu sein, war ihrer Stimme doch deutlich anzuhören, dass sie nicht mehr ganz so besorgt war, wie noch vor wenigen Minuten. “Bitte entschuldigen Sie die Unterbrechung, Doktor Weir. Bei Colonel Sheppard gab es soeben eine unerwartete Entwicklung. Sein Zustand scheint sich zu ver…” Erneut unterbrach sich Janet, bevor sie dazu gezwungen war den Funkspruch zu beenden. “Medizinischer Notfall, Fraiser Over.”
Funkspruch aus dem Kontrollraum
Radek Zelenka
“Doktor Weir, hier Zelenka. Es gab soeben unerlaubte Zugriffe auf die Flugsysteme von der Krankenstation aus, wodurch die Energieversorgung auf der Krankenstation destabilisiert wurde. Ich habe die Person ausgesperrt, aber sie versucht die Beschränkungen zu umgehen. Vermutlich handelt es sich um Colonel Sheppard.”
Radek Zelenka
“Doktor Weir, hier Zelenka. Es gab soeben unerlaubte Zugriffe auf die Flugsysteme von der Krankenstation aus, wodurch die Energieversorgung auf der Krankenstation destabilisiert wurde. Ich habe die Person ausgesperrt, aber sie versucht die Beschränkungen zu umgehen. Vermutlich handelt es sich um Colonel Sheppard.”
- Elizabeth Weir
- Expeditionsleiterin Atlantis
- Beiträge: 133
- Registriert: 23.07.2010, 16:55
Wie eigentlich schon zu erwarten gewesen war, konnte die Ärztin ihr keine genaue Antwort geben. Nach einer Weile klang sie zwar ein wenig positiver, aber Liz konnte sich auch täuschen. Möglicherweise war die Frau einfach nur müde, so wie die meisten in Atlantis. Auf jeden Fall deutete die Unterbrechung und die darauf folgende Aussage, wenn man davon ausging das sie verschlechtert hatte sagen wollen, eher auf nichts Gutes hin. Oder hatte sie vielleicht verbessert sagen wollen. Das würde halt zu dem positiver klingen Ton passen. Über letzteres würde Liz sich freuen, aber leider war es offensichtlich nicht so, denn plötzlich wurde Janet hektish und beendete den Funkspruch mit der Aussage das es einen medizienischen Notfall gab. Das konnte natürlich auch jemand anderes sein, aber es lag nahe, das es sich um Sheppard handelte. „Verstanden Dr. Weir Ende.“, beendete Elizabeth den Funkspruch und seufzte. Sie war zwar niemand der schnell aufgab, aber alles was sie bisher gehört hatte klang nicht gut. Und dann stellte sich ja auch noch die Frage, ob er wieder so werden würde wie er gewesen war, oder ob Schäden zurück bleiben würden, wenn er alles überlebte.
Noch einmal holte Liz tief Luft, bevor sie der nächste Schreck erreichte. Radek teilte ihr mit, dass es einen unerlaubten Zugriff auf die Flugsysteme von der Krankenstation aus gegeben hatte, wodurch die Energieversorgung destabilisiert wurde. Außerdem würde die Person versuchen die Beschränkungen zu umgehen, die er sofort geschaltet hatte. Das durfte doch nicht wahr sein. Die Person die da im Moment vermutlich am Werk war, konnte eigentlich nur John sein. Das war Elizabeth klar, noch bevor sie Radeks Vermutung hörte. Dabei war er doch gar nicht bei Bewusstsein. „Ich komme sofort.“, antwortete sie dem Physiker und kehrte in schnellem Schritt zurück in den Kontrollraum.
TBC: Kontroll- und Torraum
Noch einmal holte Liz tief Luft, bevor sie der nächste Schreck erreichte. Radek teilte ihr mit, dass es einen unerlaubten Zugriff auf die Flugsysteme von der Krankenstation aus gegeben hatte, wodurch die Energieversorgung destabilisiert wurde. Außerdem würde die Person versuchen die Beschränkungen zu umgehen, die er sofort geschaltet hatte. Das durfte doch nicht wahr sein. Die Person die da im Moment vermutlich am Werk war, konnte eigentlich nur John sein. Das war Elizabeth klar, noch bevor sie Radeks Vermutung hörte. Dabei war er doch gar nicht bei Bewusstsein. „Ich komme sofort.“, antwortete sie dem Physiker und kehrte in schnellem Schritt zurück in den Kontrollraum.
TBC: Kontroll- und Torraum